Projekt: HyruleZ

Symbol


Legenden, Kult und Religion



Die Weisen

Man erzählt sich vielerorts, dass es gewisse Personen mit besonderen Fähigkeiten gäbe. Stets und ständig gäbe es Personen, die über die Welt wachen und gegen das Böse kämpfen. Alle Völker erzählen sich davon und stets sind es welche von ihnen. Manchmal sind es nur Männer, manchmal nur holde Jungfrauen. Einig sind sie sich in der Anzahl dieser Personen: Es sind stets sieben Weise, die sich für das Land einsetzen.


Die magischen Juwelen

Legenden der Menschen berichten von tapferen Kriegern, welche auszogen, das Böse vom Antlitz der Welt zu verbannen. Diese tapferen Recken taten dies um ihren König zu dienen. Als Belohnung erhielten sie für ihre guten Taten magische Juwelen. Die Legenden berichten keineswegs eine Zahl, aber stets stellt es den König Hyrules in den Mittelpunkt als Lehnsherren dieser Ritter.

Es gibt jedoch auch bei anderen Völkern Legenden über die Steine. So erzählen sich die Goronen Geschichten über einen feuerroten Stein, der ihnen einst anvertraut wurde. Ähnliches findet man auch bei den Zora, jedoch beschreiben sie diesen als blau wie der See. Forscht man tief genug, findet man auch Legenden nahe der Wälder. Von einem grünen Juwel sei die Rede.


Das Triforce

Die Göttinnen sind mehr als nur Legende. Sie sind quasi eine Religion. Und als ihr Zeichen besteht das Triforce. Drei goldene Dreiecke. Das Triforce und die Göttinnen Din, Nayru und Farore sind so tief in die Völker Hyrules verwurzelt, dass das keiner anzweifelt.

Es heißt, die Göttinnen schufen die Welt und hinterließen diese ihren Geschöpfen. Danach zogen sie sich zurück, hinterließen jedoch der Welt ihre Macht – in der Form des Triforces. Jener, der Mut, Weisheit und Kraft in sich zu gleichen Teilen vereint – dem würde das Triforce einen sehnlichen Wunsch erfüllen. In Händen einer anderen Person jedoch, würde es zerbrechen. Man kann das Triforce nicht besitzen, jedoch seine Fragmente. Und so würde jemand bösen Herzens jenes Fragment erhalten, dessen Eigenschaft er am meisten begehrte. Die anderen Teile würden an jene gehen, die das Schicksal dazu auserwählt hätte.

Alte Schriften belegen, dass dies schon mehrfach der Fall war. Doch sind diese Ereignisse nie in die Annalen Hyrules eingegangen.


Der Glaube an die Göttinnen

Von der Schöpfung

„Die Welt wäre kahl und traurig ohne den Willen der Göttinnen. Leblos, leer und völlig ohne Sein. Doch sie schufen die Welt, das Leben und alles andere auf der Welt.

Und überall hinterließen sie ihr Zeichen, das Triforce. Das Triforce ist das Zeichen ihrer Tuns und deshalb soll ihnen all ihre Anbetung zugetan sein. Es ist das Zeichen ihrer Anwesenheit.“

Das Land Hyrule ist ein Land, welches vom Glauben an die Göttinnen Din, Nayru und Farore geprägt ist. Dennoch gibt es für die Göttinnen nur wenig direkte Verehrung. Ihre Verehrung ist allumfassend und betrifft alle Völker, vor allen in Form des Triforces. Dieses ist fast überall in Hyrule anzutreffen, sei es in Tempel, in Schlössern oder in Häusern. Oft wird ein Wunsch an dieses Symbol gerichtet, auf dass die Göttinnen ihn erfüllen.

Es gibt in ganz Hyrule nur ein Ort, der den Göttinnen allein gewidmet ist. Es ist eine der beiden großen Zitadellen in Hyrulestadt, die Zitadelle der Göttinnen, ein prunkvolles Gebäude. Sie dient als Zufluchtsort und als Stätte des Heils. Keiner bringt seine Gebete dar, dies geschieht zu jeder Tageszeit an jedem Ort, die Aufgaben der Priesterschaft ist es, den Notleidenden Seelenheil zu schenken und die Geschichten der Menschen in Bezug auf die Göttinnen zu bewahren.

Bildnisse der Göttinnen findet man in gut jedem größeren Tempel, Häusern gut Betuchter und vor allem in Schlössern. Alte Bildnisse der Göttinnen erkennt man ihrer eher reizvollen Art. Drei unbekleidete, wunderschöne Frauen stehen an dem Triforce oder sitzen auf diesem. Ihre weichen Gesichtszüge zeigen ein sanftes Lächeln.

Heute sehen diese Bildnisse anders aus. Die Göttinnen sind gewandt in weite Kleider und zeigen einen eher ernsten Gesichtsausdruck. Der Wandel der Bildnisse ist die Schuld eines Edikts Königs auf Drängen des Klerus. Diesem passten es nicht, wie die Göttinnen als Symbole der Lust angeprangert wurden. Viele alte Bildnisse wurden daraufhin vernichtet. Dennoch gibt es noch in sehr alten Tempeln solche Bildnisse, was vielleicht den ein oder anderen lüsternen Priester zu verdanken ist.

Ebenfalls verwahren sie die Offenbarung der Schöpfung, die berichtet, wie die Göttin Din aus dem Chaos die Ordnung schufen, Farore der Welt das Leben und Nayru die Weisheit gaben.

Einzelanbetung an die Göttinnen

Gebet an Nayru

Weise Göttin, der Hoffnung zugetan, führe uns durch schlechte Zeiten, wie stets durch gute Zeiten, leite uns in der Nacht, wie am Tage und bringe uns in hoffnungsfrohem Licht.

Sei unsere Hoffnung, Nayru!

Eine Anbetung der einzelnen Göttinnen gibt es selten, zwar werden Stoßgebete oft an nur eine Göttin gerichtet, aber meist wird keine bevorzugt. Es gibt aber auch ausnahmen. So gibt es einen kleinen Kult am Hyliasee, welcher sich Nayru verschrieben hat. Sie haben sich dem Wissen zugewandt und sind mehr Gelehrte als Priester, wenn sie sich auch als solche bezeichnen. Sie verfügen über eine der größten Bibliotheken des Königreiches. Gleicher hin haben sie sich aber komplett der Göttin verschrieben und leben nur vom nötigsten. Sie versorgen sich selber.

Weiterhin ist es besonders nahe der Wüste so, dass sie zumeist ihre Gebete an Din richten, auf dass sie ihnen die Stärke geben möge, die sie benötigen. Es gibt zwar keine Priesterschaft, doch oft genug Menschen (meistens Frauen, selten Männer), die sich Din verschreiben und ihr ein Leben im Kampf widmen. Zwar sind sie im Königreich nicht gern gesehen, allerdings in ihrer Umgebung angesehen Persönlichkeiten. Es ist nicht bekannt, ob es Kulte gibt, die sich mit der Göttin Farore beschäftigen.


Weitere Kulte

Neben der grundsätzlichen Verehrung der Göttinnen ist es üblich und mehr von Relevanz verschiedene Aspekte des Lebens zu verehren. Dabei unterscheiden sich religiöse Ausprägungen der verschiedenen Völker. Eine besondere Ausnahme bildet zusätzlich das Volk der Menschen, vermutlich durch seine Große Ausprägung. Oft überschneiden sich aber auch die Glauben verschiedener Menschengruppen und anderer Völker, wenn sie aber auch in vielen Punkten sich unterscheiden. Viele Formen der Verehrung stehen jedoch mit den Göttinnen in Verbindung.

Kulte der Wasser

Die Verehrung des Wassers ist ein weit verbreiteter Glaube. Sowohl die Menschen verehren das flüssige Nass als Lebensbringer, als auch die Zora, die im Wasser ihre Heimat haben. Die Zora verehren vor allem Dingen die Quellen der Flüsse. Selbst haben sie keine Tempel, doch sind die Quellen von heiligen Zorapriestern bewacht. Es heißt, das Wasser sei Leben und Tod, so ist es eine symbolische Geste, einen Zora zu einer Quelle zu bringen, wenn er stirbt. Die Menschen, die das Wasser anbeten, haben viele Heiligtümer an Flüssen errichtet, an denen die Menschen Tribut zahlen, um die Götter und Geister der Wasser milde zu stimmen. Vor allem am neuen Fluss in Neu-Hyrule ist das üblich, während es andernorts zu einer bedeutungslosen Tradition verkommen ist.

Feuerkulte

Das Feuer zu verehren gilt in Hyrule als barbarische Sitte. Das Feuer gilt als gezügelte Kraft und nicht als Verehrungswürdig. Dennoch gibt es eine Reihe an Kulte, besonders im Nordwall gelegen, die dennoch das Feuer in der Erde verehren. Die menschlichen Kultstätten gelten als geheim.

Anders sieht es bei den Goronen aus. Dieses Volk hat ganze Tempel errichtet und beten Feuergeister an. Der Todesberg gilt als besonders heilige Stätte, wenngleich dieser Kultort lange Zeit mit Menschen geteilt wurde, bis diese sich zurückzogen.

Obgleich der Feuerglaube bei den Menschen verpönt ist, akzeptieren diese ihn bei den Goronen. Das liegt einerseits daran, dass sie auch einen ausgeprägten Ahnenglauben besitzen, andererseits aber auch an den lukrativen Handel zwischen Goronen und Menschen.

Lichtverehrung

Dies ist ein vor allem bei den Menschen verbreiteter Glaube. Man meint, in dem Licht den Glanz der Göttinnen zu sehen. In jeder Stadt befindet sich ein Tempel, der dem Licht geweiht ist. Dabei ist Hyrule-Stadt was ganz besonderes. Sie beherbergt einen Lichttempel, als auch einen Tempel, der mit dem Licht und der Zeit verbunden ist: Die Zitadelle der Zeit, die zweite große Zitadelle in Hyrule-Stadt.

Warum aber Zeit? Die wenigsten Verehren das Konzept der Zeit. Man munkelt, dass dieser Glaube aus einer Zeit stammte, die längst im Dunkeln liegt und deshalb kaum am Leben erhalten wird. Dennoch scheint es einige wichtige Verbindungen zwischen dem Glauben an Zeitgötter und -geister und den Menschen zu geben.

Der Ahnenglaube der Goronen

Eine besondere Art der Verehrung betreiben die Goronen. Neben den Feuergeister denken sie, dass es vor allem die Ahnen sind, die ihr Leben bestimmen. Ihr Leben ist darauf ausgerichtet, ihren Ahnen Ehre zu erweisen, auf dass sie die zukünftigen Generationen segnen. Weiterhin verehren sie ihre Ahnen in Schreinen. Die Toten werden dem Feuer übergeben und in den Schreinen werden steinerne Reliquien zur Verehrung hinterlegt.

Weitere Verehrungen

Neben all diesen verschiedenen Kulten gibt es in allen Völkern noch weitere. So beten sie abstrakte Konzepte oder auch verschiedene Wesenheiten an. So beten Zoras eine Wesenheit an, die sie als Schutzgott betrachten, Ornis verehren die Winde und Wetter in den Gebirgen Hyrules. Auch hat sich bei den Seefahrern in Labrynna und Holodrum eine Art Kult um das Sternenlicht gebildet.




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