Projekt: HyruleZ

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Hinweis

Die Geschichte Hyrules ist zu großen Teilen eine menschliche Geschichte. Sie übernahmen das Erbe der Zora, die sie in einem Krieg besiegten. Damit begann die heutige Zeitrechnung.

Eine kurze Einführung

Das Land um den Hyliasee, heute Hylia genannt, war einst die angestammte Heimat der Menschen, ein Volk, geschaffen von den Göttinnen. Ein Volk, dessen Neugierde alles überragte, was die Göttinnen schufen.

Lange Zeit waren sie beschränkt auf ihr Land. Die Zuflüsse des Hyliasee, Territorium der Zora, durften sie nicht betreten und jenseits der Flüsse gab es kein überleben für die Menschen. Also verweilten sie in Hylia. Sie errichteten im Laufe der Jahrhunderte eine prächtige Stadt. Und ihre Neugierde und ihre kriegerische Art ließen sie glauben, dass sie mächtiger seien als alle anderen Völker. Sie wurden gierig – und sie zogen gegen die Zora, um die Flussläufe zu erobern.

In einem heftigen Krieg eroberten sie den nördlichen Fluss und vertrieben die Zora in die Quelle. Die Zora des östlichen Flusses konnten sie jedoch nichts anhaben und so gaben sie sich mit dem Norden zufrieden. Sie errichteten eine Stadt namens Hyrule um ihre Macht zu demonstrieren. Der König von Hylia zog in die neue Stadt und regiert von dort aus viele Jahrhunderte lang.

Es folgte eine Zeit des Friedens und Handels zwischen den beiden Metropolen. Sie errichteten im Zentrum dieser beiden Städte eine weitere Stadt, namens Kakariko, die als Handelspunkt und Umschlagplatz dienen sollte. Sie ahnten nicht, dass es abtrünnigen Menschen gelang tief im Osten ein großes Reich zu errichten, eines, was sich stets nach Westen ausdehnte. Als es die Grenzen Hyrules erreichte, wurden die wachsamen Zora vernichtet und zwischen dem Menschenreich Ikana und Hyrule brach ein furchtbarer, Äonen andauernder Krieg aus.

Letztendlich gelang es dem Reich Hyrule, seinen Feind unter hohen Verlusten zu schlagen und dessen Stadt Ikana zu schleifen. Das Zentrum des Reiches gaben sie der Vergessenheit anheim, der verlorenen Wald hat es sich längst einverleibt. Dennoch, die Zora, die eine Expansion des Reiches nach Osten verhindert hatten, gab es nicht mehr und es wurden zwei Städte gegründet um das Land jenseits des östlichen Flusses zu beherrschen: Eldin im Norden und Phirone im Süden.

Nicht lange und das vom Krieg gebeutelte Land musste sich einer neuen Gefahr aussetzen. Aus der Wüste im Osten kam ein Krieger, dem es gelang, den König zu töten und die Herrschaft zu übernehmen. Widerstandskämpfer gelang es jedoch den Usupator zu stürzen und die Tochter des Königs auf den Thron zu setzen. Daraufhin beschloss das Reich in Richtung der Wüste eine weitere Stadt zu gründen, die der Provinz den Namen Ranelle geben sollte. Daraufhin folgte eine lange Zeit Frieden.

Doch die Neugier der Menschen nahm kein Ende. Längst sind die Erinnerungen an vergangene Taten verblasst, da zogen Siedler südlich des Hyliasees und machten dort das Land urbar. Sie gründeten Labrynna und Holodrum, welche den Handel in dem Königreich zum blühen brachte aufgrund der Rohstoffe.

Gleichzeitig gelang es aber auch Expeditionen jenseits Ranelle in die Wüste vorzustoßen. Sie stießen auf ein Geheimnis, eines, das die Zora bis zu diesem Tage überliefert hatten. Der verlorene Fluss. Es hieß im tiefen Westen gäbe es einen Fluss, so breit und mächtig, dass er Heimat vieler Zoras war. Bis ihr Übermut ihn zum trocknen gebracht hatte. Was an der Legende wahr war, mag keiner genau zu sagen, dennoch gelang es einer Expedition die Quelle dieses Flusses zu wecken, welcher seit jeher wieder fließt – und dem Land zu neuer Blüte verhalf. Dort gründeten sie die Stadt Neu-Hyrule. Es mochte jedoch keiner ahnen, was damit ausgelöst wurde.

Neu-Hyrule, eine Bestandteil des Reiches, hatte viele Erzvorkommen. Hyrule, längst nicht mehr das, was es einst wahr, konnte gegen Neu-Hyrule nicht ankommen. Und so entfesselte sich ein Bürgerkrieg, der mit einen Waffenstillstand beendet wurde. Hyrule wurde nur noch abfällig Alt-Hyrule genannt, während sich Neu-Hyrule selber den Namen Hyrule gab. 1479 erklärte sich Neu-Hyrule für Unabhängig. Neu-Hyrule wurde immer mächtiger, sodass sich große Aufmerksamkeit dahin verlagerte, ungeahnt dessen, was aus dem Osten kam.


Die Unabhängigkeit von Neu-Hyrule

Vor einigen Generationen, die Provinz Neu-Hyrule wurde gerade erschlossen, wurde die Saat für einen Krieg gelegt, der als Unabhängigkeitskrieg von Neu-Hyrule in die Geschichte einging. Die Königsfamilie Darmenio bestand aus mehreren Familienzweigen. Anfänglich herrschte unter den Familienzweigen Frieden. Viele Verwandte der königlichen Familie besetzten wichtige Posten im Reich. Unter den wichtigsten Verwandten war die Familie Gerbados. Allerdings wurde dieser von dem damals regierenden König dermaßen bevorzugt, dass Neid unter den anderen Adligen aufkam, weil sie sich vernachlässigt fühlten. Deshalb versuchten viele die Gerbados auszustechen, doch es gelang ihnen nicht, die gleiche Gunst beim König zu erlangen. Der Neid auf die Gerbados wuchs damit unaufhörlich. Es taten sich einige zusammen ein Komplott gegen die Gerbados zu schmieden, welches den Familienzweig vernichten sollte, die Vorstellungen gingen von Verbannung über Tod.

Eine Gruppe Adliger verschwor sich also gegen die Familie Gerbados. Sie planten einen Mordanschlag auf den König. Der, der die Gerbados bevorzugt hatte, sollte verschwinden und nebenher sollten die Gerbados für den Anschlag zur Verantwortung gezogen werden. Bei einer Festlichkeit wurde der Trunk des Königs mit starkem Gift versehen. Der König trank nur einen kleinen Schluck und das Gift wirkte schon. Alle versammelten sich um ihn als er auch schon in Ohnmacht fiel. Er wurde in seine Gemächer getragen und schnell wurden Stimmen laut, dass der Familienzweig der Gerbardos daran schuld sei. Sie bestritten es, doch blieben die Gerüchte bestehen und pflanzten sich in alle Winkel des Reiches fort.

Der König lag mehrere Tage und Wochen im Koma und kämpfte gegen das Gift an. Wider erwarten, überlebte der König den Anschlag. Die Verschwörer befürchteten, dass er eine vermeidlich falsche Entscheidung treffen würde. Damit auch das gewünschte Ergebnis erzielt wurde, sollte dem König die Gerüchte über die Gerbados unauffällig kundgetan werden. Der König wurde mehrmals, vermeidlich zufällig auf den Anschlag angesprochen und es wurde die Schuld auf den Familienzweig der Gerbardos geschoben. Anfangs glaubte es der König nicht, aber je öfter er davon hörte, dass es die Gerbardos gewesen sein sollen, desto größer wurden seine Zweifel. Der Druck auf ihn wurde so groß, dass er beschloss, sie aus dem Schloss zu schaffen. Um sie zu schützen, machte er die Gerbados zu Stadthaltern der Provinz Neu-Hyrule. Doch das gefiel den Adligen überhaupt nicht. Sie wollten, dass die Gerbardos aus Hyrule vertrieben werden und nicht, dass sie belohnt wurden. Die Entscheidung des Königs durchkreuzte ihren Plan, weswegen sie neue Ziele verfolgten.

Die Gerbardos verließen voller Groll das Schloss. Sie fanden es ungerecht abgeschoben zu werden, doch der König weigerte sich ihrer Sicherheits wegen, sie zurückzuholen. Ob dieser Ungerechtigkeit kündigten die Gerbados an, sich rächen zu wollen, da sie nichts mit dem Giftanschlag zu tun hatten. Grollend fügten sie sich ihrem Schicksal. Die Gerbardos errichten in Neu-Hyrule eine neue Heimat, für alle, die einen Neuanfang wollten. Das Land gedieh und es ging ihnen gut in der Provinz. Über viele Generationen blieb der Groll auf Seiten der Gerbados und der Neid der Adligen bestehen. Ständig eskalierten größere Streits und auf Seiten des Reiches brachten die Adligen Forderungen durch, die Abgaben und Steuern in Neu-Hyrule ständig zu erhöhen. Es schien so, als würde das Reich mit Absicht die Auflagen immer wieder erhöhen um die Provinz unter Kontrolle zu halten. Ursache dafür waren Adlige, die dem König ihre Meinung auf schwatzten, dass Neu-Hyrule kontrolliert werden müsse, damit die Gerbados sich nicht gegen den König wenden. Erst Herkur war überdrüssig, die ständigen Verleumdungen seiner Familie weiter zu ertragen und er beschloss Neu-Hyrule zu einem eigenständigen Königreich zu erklären.

Der Statthalter von Neu-Hyrule stellte den Antrag auf Unabhängigkeit im Reich, erwartete aber bereits dass er abgelehnt werden würde. 1463 war es dann soweit. In der Provinz wurden Gerüchte laut, dass das Königshaus eine große Offensive gegen Neu-Hyrule durchführen wollte, um Neu-Hyrule zu unterwerfen und ihnen die Flausen der Unabhängigkeit auszutreiben. Allerdings war dies nur eine Finte um den kommenden Krieg vor der eigenen Bevölkerung zu rechtfertigen. Die Gerüchte führten dazu, dass der Groll auf das Reich immer größer wurde. Wer die Gerüchte gestreut hatte, wurde nie bekannt. Dann stellte Neu-Hyrule eine Armee auf und erklärte dem Reich den Krieg. Dieser dauerte 7 Jahre an und ging als Unabhängigkeitskrieg in die Geschichte ein. Hyrule konnte die Angriffe abwehren, aber Neu-Hyrule konnte durch ihre Ressourcen die Oberhand behalten. Doch beide Seiten waren erschöpft. Nur ein Abkommen konnte den Frieden herbeiführen. So wurde ein Waffenstillstand ausgehandelt, jedoch nichts wegen dem Provinzstatus vereinbart.

Man merkte aber, dass Neu-Hyrule weiterhin eine starke Kampfkraft besaß, die noch zu einem großen Problem werden könnte. Horo, seit 1475 neuer Statthalter von Neu-Hyrule, nutzte dies aus um Stück für Stück Neu-Hyrule auszubauen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Neu-Hyrule zu einem zentralen Punkt, welcher das ursprüngliche Zentrum Hyrule in den Hintergrund drängte. Nach langen Jahren verfolgte er noch immer die Pläne seines Vaters, Neu-Hyrule unabhängig zu erklären. Lange schmiedete er den Plan, die Macht von Neu-Hyrule auszubauen um einfach jeden vor einen weiteren Krieg abzuschrecken, wenn er seine Unabhängigkeit erklärte. Selbst die Bevölkerung bezog er mit ein. So verankerte er in deren Geiste, dass die Bewohner des Reiches nichts wert seien und die Bewohner Neu-Hyrules was besseres seien. 1491 war es dann soweit, es kam zu einer Unabhängigkeitserklärung. Der Statthalter von Neu-Hyrule ernannte sich aufgrund seiner Macht zum König von Neu-Hyrule und Neu-Hyrule als Hyrule zu einem eigenständigen Königreich. Das alte Hyrule wurde seither in Neu-Hyrule nur noch abfällig Alt-Hyrule genannt. Der amtierende König Hornaku des Reiches schwieg darüber und beschloss es zu ignorieren.

Allerdings wollten die Adligen im Reich dies nicht hinnehmen und weigerten sich auch die königliche Ignoranz hinzunehmen. Daraufhin beschloss Hornaku es dann zu ändern. Kurz vor dem Rat der Statthalter in Kakariko war es dann der König, der auf Neu-Hyrule zuging. Er wollte den noch immer schwelenden Konflikt beenden.

Es würde sich bald entscheiden, was Neu-Hyrule ist. Erscheint es zum Rat in Kakariko, würde es sich wieder zu einer Provinz herabstufen. Bliebe es fern, würde der Konflikt erneut zutage treten. Zwar hätte es sich als Königreich behauptet, jedoch würde es aus den politischen Kreisen des Reiches ausgeschlossen und müsste seine neue Bedeutung in die Waagschale werfen.




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