Projekt: HyruleZ

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Was bisher geschah


Ereignisse werden stets geschehen...


Am Hofe des König ist ein neuer Berater eingetroffen. Ein Mann mit dem Namen Agahnim, in dem die Hoffnungen des Königs ruhen. Für viele Menschen des Reiches ist er jetzt schon das Beste das jemals dem Land geschehen konnte. Dennoch, was keiner bis zu diesem Zeitpunkt wusste, war, dass er bereits im Hintergrund seine Fänden zu einem undurchdringlichen Netz spannte, um das Reich langsam unter seine Kontrolle zu bekommen. Auf seine Kosten ging vermutlich auch die Entführung der Prinzessin Zelda, zukünftige Erbin des Throns.
Dies jedoch ist nicht das einzige Unheil, welches das Land heimsucht. Neu-Hyrule ist einem Gerücht zum Opfer gefallen, das besagt, dass der König von Alt-Hyrule einen Krieg gegen sie schmiedet. Ein Trupp der fähigsten Männer wurde zur Grenze von Neu-Hyrule entsandt, um die Wogen zu glätten. Indessen wurde der König von Hyrule zu den Goronen gerufen, weil es dort wichtige Dinge zu klären gibt.
So machten sich der König, welcher sich nicht um den Verbleib seiner verschwundenen Tochter sorgte, zusammen mit seinem engsten Berater Agahnim auf den Weg zu den Goronen. Immerhin kümmerte sich eine spezielle Geheimeinheit, die Archadro Einheit, um den Verbleib der schon seit Tagen verschwundenen Prinzessin.
Das Schloss war nun ohne Führung und Befehle zurückgelassen worden. Keiner der Berater wusste was der König für Vorstellungen hatte, wie es denn weiter gehen sollte. Ein Herd für Intrigen und Konflikte war entstanden.


Eine geheimnisvolle Gefangene wurde in den geheimen Kerker des Schlosses gebracht. Wie sie dorthin kam, ist bis zu diesen Zeitpunkt ungeklärt. Vermutet wird, dass Magie im Spiel war.

Dessen ungeachtet bangt momentan der Thronerbe Link um sein Leben, da die dritte Frau des Königs, Leonora, ihn aus den Weg schaffen will. Als dann eines Nachts eine Leiche in seinen Gemächern auftaucht, wird er kurze Zeit danach entführt und in den geheimen Kerker verfrachtet. Zusammen mit der geheimnisvollen Gefangen, die sich ihm als Zelda vorstellt, bricht er aus seiner Zelle aus und verhilft ihr mit zur Flucht.

Am darauf folgenden Morgen, nachdem das Verschwinden des Thronerben bemerkt wurde, macht sich der Wächter von Link, Ganondorf, König der Gerudos, auf den Weg ihn zu suchen.


Seit der Ankunft Agahnims war die Prinzessin stehts bemüht ihren Vater davon zu überzeugen, dass dieser unheimliche Mann nicht gut für das Königreich sein konnte. Die Vergangenheit Aganihms war gänzlich unbekannt und er hatte es binnen weniger Monate geschafft, der engste Vertraute ihres Vaters zu werden.
Ihr Misstrauen sollte sie nicht enttäuschen. Als sie den Entschluss gefasst hatte sich dem Mann entgegen zu stellen, wurde sie eines Abends in der Bibliothek des Schlosses mit einem Schlafpfeil außer Gefecht gesetzt. „Der Zirkel lässt dich grüßen“, waren die letzten Worte welche sie für eine lange Zeit hören sollte.
Als sie ihre Augen aufschlug befand sie sich an einem finsteren Ort. Es war kalt, nass und stank fürchterlich. Sie vermutete, dass sie Agahnim in einen Kerker hat verschleppen lassen, doch wo war dieser Kerker? Irgendwo in der Nähe der Hauptstadt, soviel war sicher… aber was sollte sie nun tun?
Verzweifelt rief sie nach ihren Vater, bis sie die Kräfte verließen.

Weiter geht es mit der gemeinsamen Geschichte mit Link.


Alles sollte damit beginnen, dass der junge Kronprinz eines morgens verschlief und von seinem Ausbilder, sowie Leibwächter, Ganondorf unfreundlich aus dem Schlaf gerissen wurde. Dieser machte dem Jungen Beine, auf das er sich auf dem schnellsten Wege zum Trainingsplatz begab, wo schon seine Halbgeschwister auf ihn warteten.
Diesen Tag war Link dazu verdammt mit seinem Halbbruder Elras zu trainieren, dem zweitältesten Sohn seines Vaters und Leonora, der wohl liebsten Gattin seines Vaters, welcher er, Link, schon immer ein Dorn im Auge gewesen ist.
Es sollte auch jener Tag sein, an welchem Link das Vertrauen in seinen Leibwächter verlieren sollte, der offen zugab, dass er ihn lieber untergehen sehen würde.
Auch sollte an diesem Tag der erste Mordanschlag auf Link verübt werden, von seinem Halbbruder Elras, welcher versuchte Link beim Training zu ermorden, aber von Ganondorf gerade noch so aufgehalten wurde.
Das Ganze konnte natürlich nicht ohne Konsequenzen bleiben und so wurde Link noch am selben Abend zu Leonora gerufen, welche wollte das er ein anderes Benehmen an den Tag legte, denn immerhin hätte Elras wegen IHM Ärger mit Ganondorf bekommen. Link, welchem langsam der Kragen platzen, versuchte sich gegen Leonora durchzusetzen und wurde dafür als Strafe mit Nachttopfdienst beauftragt, ebenso Theor, welcher nur Link zu Leonora gebracht hatte. Da sich Link von dieser Frau gewiss keine Befehle geben ließ, verrichtete er diesen Dienst nicht und ließ den armen Theor mit dieser Aufgabe alleine zurück.
Wutembrandt hatte er sich zurück in sein Zimmer gezogen und versuchte sich dort seinen Studien zu widmen, bis plötzlich ein nasser und erbärmlich stinkender Theor in sein Zimmer geschubst wurde, bewaffnet mit einem Dolch.
Es stellte sich sehr schnell heraus, dass Elras von seinem kleinen Halbbruder verlangt hatte, Link zu töten, doch mit ein paar beschwichtigenden Worten konnte Link dem Kleinen den Dolch abnehmen und ihm zumindest etwas Trost spenden. Da keiner von ihnen gewillt war Elras in die Arme zu laufen, kletterten sie über dem Sims rüber zum Zimmer von Ganondorf.
Doch viel Hilfe konnten sie sich nicht vom ihm erhoffen, er glaubte ihnen nicht und doch folgte er den Kindern, welche er aus seinem Zimmer geschmissen hatte, um sie nur kurz darauf in noch größere Gefahr zu bringen. Ganondorf hatte es gewagt Elras zu verletzten und nicht einfach so, nein, er hatte ihm einen Finger gebrochen! Als Link langsam wieder Herr seiner Sinne wurde, begann er Hilfe für Elras zu holen und brachte den Arzt des Schlosses zu seinem verhassten Halbbruder.
Verängstigt und hilflos, wobei er sehr wohl wusste welche Konsequenzen ihm blühten wenn man ihn noch diese Nacht die Falschen finden würden, versteckte sich Link im verlassenen Schlafzimmer seiner Mutter.
Als er erwachte war es noch immer dunkel und so hatte er ein wenig Zeit vor den anderen seinen Belangen nachzugehen. So begab er sich unter anderem zum Speisesaal, wo er in Ruhe frühstücken wollte, jedoch keinen Bissen herunter bekam. „Es gibt viele Möglichkeiten an Unfällen zu sterben.“ Hallten die Worte von Leonora in seinem Kopf wieder und so begab er sich durch einen Geheimgang runter in die Stadt, um sich dort etwas zu essen zu organisieren.
Hier wurde ihm auch wieder einmal die Lage Ikanas bewusst. Die Preise für die Lebensmittel waren horent und es war nur zu hoffen, dass die Speicher für den Winter gefüllt genug waren.
Weiterhin sollte er an diesem Tag wieder einmal mit Elras trainieren, zumindest wollte sein Halbbruder dies so, um ihn zu schützen. Es war ein Dankeschön an ihn, dafür das er den Arzt organisiert hatte. Doch sobald sein Finger verheilt war, so Elras, würde er ihn eigenständig umbringen! Das Training als solches war die reinste Schinderei, anscheinend ließ Ganondorf seinen Frust an ihnen aus, denn es gab wohl ein Zusammentreffen zwischen ihm und Leonora letzte Nacht, welches den General arg verstimmt hatte.
Vollkommen geschlaucht von letzter Nacht und dem Training begab sich Link zielgerichtet nach dem Abendessen in seine Gemächer, wo ein heißes Bad auf ihn warten sollte. In diesem jedoch schwamm eine tote Bedienstete.
Plötzlich stand dann auch noch Ganondorf hinter ihm, welcher sich erkundigte was er hier mit der Leiche trieb. Natürlich nichts und er konnte seinem Leibwächter auch nicht sagen, ob noch jemand von der Leiche wusste, was diesem gar nicht zu gefallen schien. Alles in allem war die Unterhaltung merkwürdig, vielleicht war er aber auch selber nur vollkommen überfordert und zog sich so, auf Anweisung von Ganondorf, zurück. Sein Weg führte ihn in die kleine Stube, wo er es sich gemütlich machte und seinen Gedanken nachhing, was denn aus ihm werden sollte. Das ihm diese Entscheidung jedoch noch diesen Abend abgenommen werden sollte, dass konnte er nicht ahnen. Als er sehr vertieft in seinen Gedanken war, wurde er von jemanden überrumpelt und ins Land der Träume befördert.
Erst einige Stunden später sollte er im Kerker erwachen… jenem Kerker in welchem er eine schicksalhafte Begegnung haben sollte.

Weiter geht es mit der gemeinsamen Geschichte mit Zelda.


Als Link sein Bewusstsein wieder erlangte war er alleine… an einem nassen, kalten stinkenden Ort. Seine Glieder verweigerten ihm eine Weile den Dienst, bis es ihm möglich war sich zu bewegen, verfluchte die Person welche auch immer dafür verantwortlich war.
Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte er Schritte und er versuchte etwas zu sagen, doch war seine Stimme schwach. Dennoch gab es eine Reaktion, sanftere Schritte, von einer anderen Person.
Langsam wurde er wieder Herr über seinen Körper und vermochte es mit der Person, einer jungen Frau oder einem Mädchen, Kontakt aufzunehmen.
Es stellte sich bei der Unterhaltung heraus, dass keiner von ihnen wusste wo sie waren und die Wände für eine vernünftige Unterhaltung zu dick waren. Das Mädchen, welches sich als Zelda vorstellte, schien seinen Namen als Fink verstanden zu haben (Zelda hatte die ganze Zeit große Mühe ihn überhaupt irgendwie zu verstehen und bei ihr kam in den meisten Fällen nur Unsinn an) und ihren Worten zufolge ist sie entführt worden. Seine Gesprächspartnerin war verzweifelt und wollte ganz schnell zu ihren Vater, welcher ein hohes Tier sein musste, denn das Mädchen wurde in der Bibliothek des Schlosses entführt.
Ihre weitere Unterhaltung wurde jedoch von einem Wachmann unterbrochen, der anscheinend seine Ruhe wollte.
Link resignierte, wollte er doch Zelda nicht in Gefahr bringen, doch das Mädchen hatte nicht aufgegeben. Sie hatte es geschafft einen Stein aus der Mauer zu drücken, welche an beide Zellen grenzte. So konnten sich die beiden wieder unterhalten.
Als erstes versuchten sie herauszufinden wo sie waren, beide kamen aus der Hauptstadt, also konnten sie nicht all zu weit von dort entfernt sein und Zelda stellte sich als die Tochter des Hauptmannes der Stadtwache vor. Zusammen schmiedeten sie einen Ausbruchsplan, welcher recht simpel war. Link sollte dem Wachmann den Stein an den Kopf werfen.
Um den Wachmann anzulocken, schrie Link wie am Spieß, was ihm äußerst peinlich war.
Es dauerte auch nicht lange und der Wachmann öffnete die Tür und lag kurz darauf am Boden.
Link entwendete der Wache noch ihr Schwert und ihre Rubine, danach befreite er Zelda aus ihrer Zelle und gemeinsam begaben sie sich in die Wachkammer, um dort eine Öllampe zu organisieren. Für mehr hatten sie auch keine Zeit, denn eine andere Wache schien den Kerker zu betreten. Übereilt griff Link den Arm des Mädchens und zog sie in irgendeinen Gang und presste sie und sich in eine Nische. Sie sollten in ihren kleinen Versteck unentdeckt bleiben und ein paar Wachen so entkommen können, nur um dann direkt einer in die Arme zu laufen.
Link entschloss sich dafür zu fliehen, weiter in das unbekannte Gewölbe hinein, ein Kampf erschien im weit aussichtsloser. Sie rannten ohne Unterlass, bis Link über etwas stolperte und Zelda mit zu Boden riss, nun übernahm Zelda die Führung und zerrte Link hinter sich her, in einen kleinen Raum. Beide waren völlig erschöpft. Ein Missverständnis führte dazu, das Link die Lampe entzündete und er Zelda kurz darauf aus dem Zimmer schubste. Ein abstrus großer Hund hatte dort sein Lager. Nun war diese Bestie ihr Verfolger. Sie kamen einem Ausgang näher und wurden dort von einer Morgensternwache bereits erwartet. Mit einem kleinen Manöver schafften sie es, dass der Morgenstern der Wache den Hund traf, dabei wurde aber Link gestriffen.
Unfähig aufgrund der Schmerzen welche seinen Körper erfüllten, konnte er nicht aufstehen und gab sich geschlagen. Er erwartete den Todesstoß der Wache, doch dieser kam nicht.
Die Kinder hatten unwissentlich in die Schattenwelt gewechselt.
Irritiert wie die Kinder waren, machten sie sich eilig auf den Weg und rannten ziellos durch die zwielichtige Umgebung. Dabei war Link so sehr in Eile, dass er nicht schnell genug auf die Warnung von Zelda reagieren konnte und er so nicht rechtzeitig schaffte stehen zu bleiben und sie beide eine Schlucht hinunter riss. Erneut sahen sie ihr Ende gekommen, aber sie landeten weich… auf Heu. Aus unerfindlichen Gründen befanden sich beide plötzlich in einem Stall, wo sie müde Kühe und Hühner anschauten.
Link begab sich als erster zu der Tür und peilte die Lage. Sie befanden sich bei den Ställen des Schlosses. Zelda jedoch zweifelte daran, dass konnte weder das Schloss noch die Hauptstadt sein und in dieser Unterhaltung wurde Link auch offenbart, dass Zelda aus Hyrule kam.
Sowohl Zelda als auch Link waren geschockt. Zelda, da sie sich in einem Land befand von welchem sie glaubte es würde nicht existieren und Link, da Zelda zu seinen Feinden gehörte. Dennoch war es ihm nach einer kurzen Überlegung egal. Das Mädchen war seine Chance zur Flucht! Also beschloss er Zelda nach Hause zu bringen.
Doch unvorbereitet aufbrechen, dass würde ihren Tod bedeuten und so beschlossen sie erst einmal das Lager zu wechseln, direkt am Schloss war es für sie beide zu gefährlich.
Also begaben sie sich in die Nacht hinaus, zur Grenze der Stadt… in einen Stall wo sie ihr Lager mit Kühen teilten. Doch lange sollten sie nicht ruhen können, der Viehhalter kam früh an diesem Morgen um seine Kühe zu melken. Heimlich, wie kleine Mäuse schafften es jedoch die beiden Kinder sich aus dem Stall zu schleichen.
Kurz darauf kam es dann zur ersten Konfrontation zwischen den Beiden, Zelda merkte das ihr „Fink“ einiges verschwieg und konfrontierte diesen. (Der Grund dafür war, dass Link einkaufen sollte, doch war er viel zu bekannt in der Stadt.)
Link jedoch versuchte sich aus der Nummer herauszureden und irgendwie gelang es ihm auch halbwegs, auch wenn Zelda deutlich sauer auf ihn war. Dennoch musste sie nun die Lebensmittel organisieren. An Link war die Drecksarbeit hängen geblieben… Diebstähle. Ein warmes Kleid für Zelda und zwei Mäntel sollte er entwenden, sowie zwei paar Winterstiefel. Zelda hingegen hatte so einiges beschaffen können, einiges das sie sehr gut gebrauchen konnten und diversen überflüssigen Ballast, wie Link fand. Alles nur weil der Händler einen Narren an dem Mädchen gefressen hatte.

Ihr erstes Hindernis auf der Reise sollte das Stadttor werden, welches gut von Wachen bewacht wurde. Es herrschte reges Treiben am Tor und sie beschlossen sich unter die Fracht eines Händlers zu schmuggeln, um genau zu sein unter die Waren eines Färbers. Natürlich mussten die Wachen den Wagen kontrollieren doch Zelda war so ''umsichtig'' das Fäberwaid umzustoßen (Eine stinkende Flüssigkeit zum Herstellen blauer Farbe). Der Gestank verscheuchte die Wachen und der Händler setzte seine Reise, nach der Zahlung des Zolls, fort.
Der Händler fuhr bis zum Rand des Waldes, wo er für die Nacht sein Lager aufbaute, was daraus bestand das er sich einfach auf seine Waren legte. Mit etwas Mühe und Not schafften es die Kinder sich klammheimlich von dem Wagen in das Randgebiet des Waldes zu stehlen, wo sie ihre erste Nacht verbringen sollten. Eine sehr unruhige Nacht.
Am frühen Morgen setzten die beiden ihren Weg fort in den Wald, ohne Frühstück, da eine kleine Maus Zelda gehörig den Appetit verdorben hatte. Am Waldrand angekommen erlebte Zelda dann eine Überraschung, der Wald versuchte ihr den Weg zu versperren, ließ aber Link problemlos passieren. Der Fluch zeigte seine Auswirkungen.
Kurz nachdem die beiden den Wald betreten hatten, begann Link Zelda so einiges über den Wald zu erzählen, über dessen Bewohner und dem Wald allgemein. Kurz nach diesem Vortrag hatte sich eine große Spinne an sie heran begeben. An dieser versuchte Link dem Mädchen zu erklären, wie man mit einem Schwert umging. Eine Lehrstunde welche Zelda erfolgreich absolvierte und wo sie ihren ersten Gegner zu Fall brachte.
Zur Mittagszeit gönnten sich die beiden dann eine Rast und wollten endlich etwas essen, als sie plötzlich von Horrorkids überfallen wurden. Diese Waldgeister stahlen ihnen alles, den Proviant, die blöden Klappstühle… alles was sie gerade nicht am Leibe trugen. Doch warum sie es taten war faszinierend, sie wollten spielen und nur dann wenn die beiden mitspielen würden, würden sie ihre Sachen wider bekommen. Zelda und Link willigten ein, nicht das sie eine große Wahl gehabt hätten.
Das gewählte Spiel der Borken hieß ''Fangen'' … wobei die Borken die Fänger waren und zum Fangen ihre menschengroßen Marionetten benutzten. Die Verfolgung gleich einer Hetzjagd, aber nur weil Zelda und Link annahmen, dass die Waldgeister ihnen schaden wollten. Bei einem versehentlichen Zusammenstoß stellte sich heraus, dass die Borken nur verspielte Horrorkids waren, die sie necken und vielleicht ein wenig ärgern wollten, aber ihnen bei weitem keinen Schaden zufügen wollten.
Die beiden Kinder schlossen sich dem Spiel an und vermochten es für eine kurzen Zeitraum ihre Sorgen und Ängste zu vergessen. Sie hatten gerade neue Freunde gefunden.
Freunde welche ihnen aus reiner Neugierde die Sachen abgenommen hatte und sie nun als Entschuldigung in ihr Versteck einluden. Einer Einladung welcher die Kinder folgten.
Unterwegs sollten sie ein harmloses Spiel spielen, welches Zelda anzettelte und an dessen Ende eine Dekuranha von den Marionetten der Horrorkids zerfetzt wurde. In dem Moment wurde Zelda und Link spätestens klar, dass diese Waldgeister auch ganz anders konnten. Dennoch, sie waren Freunde und als Beweis dessen schenkte Zelda ihnen ihr Armband.
Das Versteck der Borken war eine Holzhütte, welche bis unter die Decke voll gestellt war mit allerlei Gerümpel und irgendwo dazwischen waren die Sachen der Kinder.
Der Abschied folgte dann auch sogleich und die Kinder setzten ihren Weg fort durch den Wald… es wurde langsam wieder dunkel. Kleine blauer Lichter begangen die beiden zu umschwirren und irgendwie wurden es immer mehr. Doch Zelda achtete diese kaum und verwickelte Link in ein Gespräch über ihre Heimat. Sie erzählte ihm von den weiten Wiesen, den großen Toren, reißenden Strömen und der Belebtheit der Stadt Hyrule, wobei sie alle Probleme tunlichst verschwieg.
Spät am Abend fiel ihr dann aber doch auf, die Lichter wurden mehr. Die blauen Lichter waren dem Jungen zur Gänze fremd und da er ihr Glück nicht überstrapazieren wollte, griff er nach einer Hand von Zelda und versuchte sich schnellen Schrittes von den Lichtern zu entfernen. Doch diese wurden mehr anstelle weniger, sie liefen direkt auf die Quelle der Lichter zu. Eine Lichtung mitten im Wald.
Diese war vollends von den blauen Lichtern umgeben und zu allem Übel befand sich in der Mitte der Lichtung ein Grabstein. Die Inschrift war kaum zu entziffern, alles was für Zelda lesbar war, waren folgende Wortfetzen.
„hier.... ruht... Kronpr... inz? ... von.... Hyrul. „Gedenken.... an... “
Doch der Grabstein sollte nicht mehr lange ihr Problem sein, ein Geist erschien hinter ihnen und versetzte Link in Panik. Zelda versuchte mit Link zu fliehen, doch weitere Geister erschienen um sie aufzuhalten. Die Geister waren bereit Zelda gehen zu lassen… doch Link sollte bleiben. Das gefiel dem Mädchen gar nicht! Als die Geister laut wurden gab sie ihnen Kontra. Niemand sprach so mit ihr, sie würde den Jungen mitnehmen, ob es den Geistern passte oder nicht. Doch so leicht wollten es die Geister ihnen nicht machen, sie verlangten Buße… und Link wusste wofür. Er war der Erbe Ikanas, die Geister wollten Blut mit Blut vergolten sehen. Link versank langsam im Singsang der Geister, welche ihm den Tod wünschten, doch Zelda gelang es ihm dort heraus zu holen… und daraufhin meldete sich ein Geist, der anders aussah als die anderen. Er war heller als die anderen Geister und mit seinem Erscheinen verschwanden die anderen.
So schnell die Kräfte der Kinder es zuließen, verschwanden sie von der Lichtung und noch Stunden später waren sie dabei das erlebte zu verarbeiten. Zelda brauchte aber vor allem eines, Gewissheit und diese würde sie nur auf der Lichtung erhalten. Etwas das Link nicht verstehen konnte, nicht verstehen wollte und außerdem wurden sie noch verfolgt. Doch Zelda wollte gehen und sie ging. Link konnte nicht anders und folge ihr, immerhin hatte er dem Mädchen versprochen sie sicher nach Hause zu bringen.
Doch bevor er Zelda die letzten Meter bis zur Lichtung bringen konnte, wurde er von etwas gepackt. Ein gigantisches Wesen aus Stein hatte ihm eine Hand auf den Mund gelegt, es war ein Golem und war im Begriff ihn zu verschleppen. Link wollte nach Zelda rufen, doch diese war so sehr auf ihr Ziel fixiert, dass sie von alledem nichts mitbekam. Verzweifelt versuchte der Junge sich zu befreien, denn zu allem Übel lag die Hand fest über Mund und Nase, so dass er keine Luft bekam und schließlich das Bewusstsein verlor.
Als der Junge wieder zu sich kam, sah er einen Holzklotz vor sich, welcher ihn freundlich begrüßte und sich als Numus vorstellte. Dieser seltsame Holzklotz war ein Krog, ein Geist des Waldes und laut ihm hatte ihn der Golem hier bei SEINEM Dekubaum einfach abgelegt. Dabei hätte dieser ständig etwas von Gefahr gebrummt und Link erinnerte sich wieder daran was geschehen war. Er musste zu Zelda, doch Numus hatte keine Zelda gesehen. Indessen hatte Zelda schon längst die Lichtung erreicht und untersuchte diese alleine. Ihre ganze Aufmerksamkeit galt dem Grabmal, doch dann hielt sie nach Link Ausschau. Weit und breit war nichts von ihm zu sehen und als sie nach ihm rief, erklang eine Stimme in ihren Kopf. Diese erklärte ihr das es Wesen gab welche die Erben Ikanas schützten und das er vom gleichen Blut wie sie sei. Er übertrug Zelda seine Schuld, seinen Fluch, seinen Hass und seinen Tod. Er musste weiter wachen, wie seine Legion. In diesem Moment war Zelda erneut von Lichtern umgeben, roten, aggressiven Lichtern, welche in das Mädchen strömten und eins mit ihr wurden.
„Sei… mein… Schwert!“
Zelda begann zu schreien und verstummte kurz darauf. Sie sank ohnmächtig zu Boden.
Währenddessen folgte Link, auf Hinweis von Numus, den Spuren im Schnee um zurück zur Lichtung zu finden. Auf seinem Weg zur Lichtung wurde er jedoch vom Golem verfolgt, welcher mit allen Mitteln versuchte den Jungen davon aufzuhalten die Lichtung zu betreten. Nur mit Mühe und Not schaffte er es auf die Lichtung, auf welcher Zelda bewusstlos lag und vor welcher der Golem angehalten hatte. Schnell schulterte Link das Mädchen und wollte mit ihr an dem Golem vorbei, doch dieser schien etwas gegen Zelda zu haben, oder war defekt. Auf alle Fälle war er unentschlossen in seinen Entscheidungen und erst als der Junge vorsichtig an dem Golem vorbei ging, entschied sich dieser dazu sie eliminieren zu wollen.
Mit dem Mädchen auf dem Rücken floh Link und wurde dabei von Numus zu einem Dekubaum geführt. Nur einmal kurz blieb er unterwegs stehen um Zelda abzusetzen, welche wach geworden ist.
Der Ort zu welchen sie Numus gebracht hatte, war ein alter, hohler Dekubaum. Sein Inneres schimmerte grün und es war warm. Allen Anschein nach befanden sie sich an einen sicheren, magischen Ort. Die Kinder kamen ins Gespräch über das, was auf der Lichtung geschehen war, doch Zelda erinnerte sich nur noch schwammig daran.
„Es verschwimmt alles... er hat mit mir gesprochen, aber... Ich glaube, er bereut etwas... Ich weiß es nicht...“
Link beschloss für die ganze Gruppe, dass sie hier rasten sollten, laut Numus war es hier sicher und der zweite Ausgang, von welchen ihnen Numus erzählt hatte, lag zu weit oben im Baum als das sie diesen in ihrer jetzigen Verfassung erreichen konnten. So legte sich zumindest Link schlafen. Zelda unterhielt sich währenddessen mit Numus, welcher ihr von dem Treiben der Krogs und der naheliegenden Grenze des alten Waldes erzählte.
Zelda war die erste, welche die Waldgeister wach bekamen, als der Golem begann durchzudrehen, da Numus ihn kaputt gemacht hatte. Zelda schaffte es gerade noch rechtzeitig Link zu wecken, so dass die beiden auf eine Anhöhe im Baum fliehen konnten. Schnell war Link klar, der Golem würde nicht aufhören sie zu verfolgen. Wie wild war dieser dabei den Baum zu zerlegen und so stellte sich Link dem Golem im direkten Kampf. Von oben halfen Zelda und die Krogs dabei den Golem zu sabotieren, in dem sie Ranken in die Zahnräder warfen. Die Kinder und die Waldgeister sollten triumphierend aus dem Kampf herausgehen. Doch sollte Link am Ende des Kampfes schwer verletzt werden. Der Golem hatte mit seiner Klinge tief in das Fleisch am Oberarm geschnitten und Zelda, welche den Anblick ertragen musste, wechselte vor Angst in die Schattenwelt, rein instinktiv.
Völlig verstört und verängstigt versuchte das Mädchen zu begreifen was eben mit ihr geschehen war und begann nach Link zu suchen, an der Stelle wo er hätte liegen müssen… wo sie ihn zuletzt gesehen hatte.
Eine Weile lag Link ohnmächtig am Boden des Dekubaums. ''Geweckt'' wurde er von den beiden Waldgeistern, die dem Jungen unverblümt sagten, dass das Mädchen verschwunden sei. Sofort machte sich auf die Suche nach Zelda, an dem Punkt wo sie verschwunden war.
Nach einer Weile des Suchens fand er auch etwas, etwas das falsch war. Das Licht war an einer Stelle anders. Es befand sich ein Spalt dort… und er konnte ihn passieren. Mit einem mulmigen Gefühl tat er dies auch und landete bei Zelda in der Schattenwelt. Diese warf sich ihm um den Hals und war heilfroh das Fink wieder bei ihr war. Gemeinsam wollten sie den seltsamen Ort verlassen und schritten auf den Spalt zu, doch kamen sie nicht hindurch. Ein mulmiges Gefühl breitete sich in den Kindern aus, das musste doch funktionieren und so schritt Link von der anderen Seite auf den Spalt zu. Von der anderen Richtung aus schien es zu funktionieren, ein möglicherweise fataler Trugschluss welchen der Junge gerade machte. Dennoch, die beiden kehrten in die Lichtwelt zurück. Zurück in der vertrauten Welt schloss sich Numus der Gruppe an und gemeinsam kletterten sie den Baum herunter.

- Gemeinsame Reise mit dem Waldgeist Numus -


Irgendwie schaffte es Link gemeinsam mit den anderen nach unten, doch nur wenige Meter später, nachdem sie den Baum hinter sich gelassen hatten, fragte er nach einer Rast und brach zusammen.
Sofort waren das Mädchen und der Waldgeist bei ihm und begannen sich um ihn zu kümmern, also seine Wunde zu versorgen. Numus hatte etwas Tau von einem Dekubaum organisiert, dieser sollte besser helfen als normales Wasser. Als Zelda über den Jungen wachte, schlief sie ein. Es war Numus mit welchem er sich nach dem Erwachen ein wenig unterhielt. Als dann auch Zelda wieder wach geworden ist, brachen sie wieder auf um ihre Reise fortzusetzen.
Als sie Schutz für ihr Nachtlager suchten, brachte Numus sie zu einer Lichtung, umgeben von hohen Tannen. Es war ein unnatürlich stiller Ort… und auf der Lichtung war wieder ein Grabstein.
Als Link eingeschlafen war, begab sie sich zum Grabstein, die Inschrift konnte das Mädchen nicht lesen, doch diese leuchtete auf sie den Stein berührte. Nur für einen kurzen Augenblick, so dass sie nach einem Moment dachte, dass sie sich das nur eingebildet hatte.
Nach einem schrecklichen Alptraum erwachte Link mitten in der Nacht, an Schlaf war nicht mehr zu denken und so ging er sich die Beine vertreten. Er stieß, wie es kommen musste, gegen den Grabstein und die Inschrift leuchtete bei der Berührung auf. Was er laß ließ ihn erschaudern und in Tränen ausbrechen. Laut der Inschrift lag hier seine Mutter begraben.
Was dann geschah, damit hatte er noch weniger gerechnet, der Geist seiner Mutter erschien vor ihm.
Es war einer der glücklichsten und schmerzlichsten Momente seines Leben. Er hatte so viele Fragen, doch laut seiner Mutter war noch nicht die Zeit für Antworten. Er müsse nach Hyrule und an seinen Aufgaben wachsen, damit er später Ikana regieren konnte, das sei sein Schicksal. Dann verschwand seine Mutter auch schon so plötzlich wie sie gekommen war.
Von alledem bekam Zelda nichts mit, sie wurde geplagt von Alpträumen… vielleicht waren es aber auch Visionen. In ihrem Traum wurde sie begleitet von einem Untoten, jemanden der sie durch die Gärten ihrer Kindheit geleitete… über Schlachtfelder… kurz wusste sie wer es war… ein Prinz aus längst vergangenen Zeiten. Plötzlich erschien eine andere Gestalt, der Geist einer Frau und an ihrer Seite… Link. Am Ende des Traums wurde Link erstochen und Zelda erwachte schreiend.
Es dauerte nur wenige Sekunden, da war Link an die Seite des Mädchens geeilt.
Er versuchte das Mädchen zu beruhigen, denn so wie es für ihn den Anschein hatte, hatte sie einen furchtbaren Alptraum gehabt. Zu Links Verwunderung erhob sich Zelda und nahm ihn in die Arme.
„Danke, dass du da bist“.
Bei dem Gedanken das seine Mutter ihn gerade beobachtete, wurde der Junge nur noch roter im Gesicht als eh schon. Vollkommen überfordert mit der Situation schlug er vor das man sich wieder schlafen legen sollte… und Zelda ruhig näher kommen könnte, wenn es ihr noch nicht gut ginge oder es ihr zu kalt war. Er kam sich vor wie ein Vollidiot. Leider folgte Zelda der Einladung nicht, da ihr der Mut dazu gefehlt hatte.
So brachen sie am nächsten Morgen auf, unter der Führung von Numus. Dieser gab mit seinen Geschichten an, in welchen er den Helden spielte. Besonders von Pflanzen welche einen fesselten und riesigen Spinnen. Eben an solch einem Spinnennest sein erst gerade eben vorbei gegangen und die Pflanzen hier sahen diesen gefährlichen Schlingpflanzen zum verwechseln ähnlich. Da war es auch schon geschehen, Link wurde von einer Pflanze fortgezogen.
Die Pflanze zog ihn in die Höhe und Zelda versuchte mit den Überresten von Links Schwert die Wurzel zu kappen, vergebens. Die Pflanze zog Link noch höher und er flehte seine beiden Gefährten an ihn zu retten. Zelda verfolgte auch einen Plan, sie kletterte den Baum in Links Nähe empor und sprang den Jungen an, damit sie ihr zusätzliches Gewicht nutzen konnte den Jungen zu befreien. Es klang und halbwegs heile kamen beide auf dem Boden an, nur wurde jetzt Zelda von den Ranken fortgerissen. Er versuchte das Mädchen zu greifen, doch entglitt sie seinen Fingern.
So gab er den Befehl an Numus, dass dieser sich die Reste der Klinge schnappen sollte um die verdammten Ranken zu kappen. Irgendeine musste ja Zelda festhalten!
Dieses Unterfangen führte zum Glück sehr schnell zu einem Erfolg, Zelda landete auf ihm, nur um gleich wieder von seinem Rücken gestohlen zu werden und selbst Numus hatten sie gefangen genommen. Seine letzte Idee war Feuer… eine Fackel, gebaut aus einem Stuhlbein und seiner Mütze. Mit dem Feuer konnte sich der Junge ein wenig Respekt verschaffen und begann so jede Ranke in Brand zu setzen. So schaffte er es schon einmal Numus zu befreien, der aus den Baumwipfeln fast auf ihm landete.
Indessen klammerten sich die Ranken immer fester um das Mädchen und schnürten ihr die Luft ab.
Besonders ihr rechter Arm wurde fest umklammert, bis sie ein glaubte ein Knacken zu hören.
Unten am Boden verzweifelte Link langsam und er schickte Numus in die Wipfel der Bäume um nach der richtigen Ranke zu suchen. Als er diese fand, überreichte Link dem Waldgeist die Fackel und begann dann die Aufmerksamkeit der Ranken auf sich zu ziehen, so dass Numus eine Chance hatte das Mädchen zu retten. Dieser schaffte es dann auch das Mädchen halbwegs im Fall zu greifen und irgendwie gen Boden zu geleiten und sie dort bei Bewusstsein zu halten, ihr angeknackstes Handgelenk bereitete ihr große Schmerzen. Doch als sie Link sah, schöpfte sie neue Kraft und rief nach ihm. Der Junge reagierte und drehte sich zu dem Mädchen um, nur um ein gigantisches Geschöpf in den Wipfeln der Bäume zu erblicken (ein Ghoma).
Zelda fing an zu rennen, weg von der gigantischen Spinne und Link, er versuchte auf Umwegen zu dem Mädchen aufzuschließen, noch immer wurde er dabei von den Ranken verfolgt. Im letzten Moment schaffte es der Junge sich auf das massive Vieh zu stürzen, direkt auf dessen Auge.
Gemeinsam mit Zelda floh er vor dem gigantischen Wesen, bis zu einer magischen Grenze, welche ihnen das Leben rettete.
Sie beschlossen schnell weiter zu gehen, der Anblick und der Geruch setzten ihnen doch ein wenig zu. Nachdem sie etwas Strecke zischen sich und der Grenze gebracht hatten, machten sie endlich die wohlverdiente Pause, wobei Link auffiel, dass Zelda verletzt war. Laut Numus gab es in der Nähe ein Kokiridorf, wo es sicher jemanden gab der sich um Zelda kümmern konnte. Nach der Rast wollten sie aufbrechen, doch Zelda machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Als sie sich etwas Wasser holen wollte brach sie zusammen. Entgegen aller Vernunft, da er selber verletzt war, schulterte Link das Mädchen und brachte es mit Numus gemeinsam in das Dorf.
Ihr Weg führte sie zu dem Heiler Jolik, einem Bekannten von Numus. Dieser begann auch sogleich mit der Behandlung des Mädchens, laut ihm stand es nicht gut um das Mädchen.
Drei Tage strichen ins Land, drei Tagen in denen Zelda von Alpträumen geplagt wurde.
Link indessen wurde während dieser Tage ebenfalls von dem Arzt versorgt und der Junge war ansonsten die ganze Zeit an der Seite des Mädchens.
Am dritten Tag sollte sich jedoch Aufregung bei dem Arzt breit machen. Zeldas Geist hatte ihren Körper verlassen. Link wurde angehalten den Ältesten zu holen… und er tat wie ihm aufgetragen wurde. Laut dem ''Ältesten'' litt das Mädchen an spontaner Despirituation. Es gab wohl zwei Möglichkeiten, entweder sie schaffte es zurück in ihren Körper, wobei so ein Vorfall dann immer wieder geschehen könnte, oder man würde sie ins Jenseits schicken. Link sollte entscheiden.
Der Junge jedoch wollte das nicht akzeptieren, es musste eine andere Lösung geben. Es gab auch eine weitere Option, doch dass es funktionieren könnte, dass war schier unmöglich. Link war jedoch bereit nichts unversucht zu lassen. Um Zelda helfen zu können musste er selbst zum Geist werden. Wie durch ein Wunder gelang es dem Jungen und er schaffte das schier unmögliche, er konnte Zeldas Geist greifen. Wieso, das wurde zumindest dem Jungen in diesem Augenblick deutlich, er war bis über beide Ohren in Zelda verliebt.
Doch bevor Link in seinen Körper zurückgleiten konnte, wurde die Tür aufgestoßen… und in der Türschwelle stand niemand geringeres als Ganondorf, sie wurden also gefunden. Mit einem Ruck sprang der Junge zurück in seinen Körper und Zelda half ihm dabei zu fliehen. Gemeinsam entflohen die beiden durch das Fenster… und waren wieder in der seltsam schummrigen Welt.
Dort setzten die beiden ihren Weg fort… und Link schenkte dem Mädchen etwas reinen Wein ein. Er erklärte ihr, dass der Mann von eben sein Ausbilder war.
Während sie weiter schritten, stolperte Zelda über etwas und fiel in ein Loch. Das Innere versetzte sie ins Staunen und sie bat Link herunter zu kommen. Eigentlich hatte der Junge vorgehabt einen Rückweg zu organisieren, bevor er zu Zelda aufschloss, doch als er von einem sprechenden Miniaturbaum angesprochen wurde, war ihm das herzlich egal und er begab sich zu Zelda in das Loch. Was sich vor ihnen erstreckte, dass war schier unfassbar für die Kinder. Sie hatten einen heiligen Ort erreicht, eine Feenquelle und nicht irgendeine Feenquelle, die Quelle einer großen Fee.
Doch sie mussten weiter, immerhin wurden sie noch verfolgt und gerade als Link gehen wollte, wurde er von der großen Fee der Quelle aufgehalten. Das Treffen jedoch, es verlief seltsam. Die Fee versuchte den Kindern den Ernst ihrer Lage zu verdeutlichen, doch diese waren von dem Zauber der Quelle so berauscht, das sie kaum in der Lage waren der Fee zu folgen. Auch versuchte die Fee den Kindern klar zu machen, dass es sich bei ihnen um die Auserwählten handelte, doch… stoß sie eher auf taube Ohren. Resignierend schenkte sie den Kindern etwas. Es war ein teraedischer Kristall, mit einem grünen Stein im Zentrum. Für die große Fee waren die Kinder einfach noch zu jung.
Auch die kleinen Feen in der Quelle schienen die beiden für sehr unwissend zu halten. Sie öffneten für die Kinder ein Portal zurück in die Lichtwelt, da diese nicht einmal etwas mit den Begriffen ''Lichtwelt'' und ''Schattenwelt'' anfangen konnten.
Die Kinder saßen noch ein paar Stunden in der Quelle, auf der Lichtseite und brachen dann auf, wo sie sogleich auf Numus trafen. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg, doch nicht zu einem weiteren Dorf der Kokiri wie Link vorgeschlagen hatte, Numus schien sie noch woanders hinbringen zu müssen. Der Waldgeist führte sie in eine Ruinenstadt, in dessen Mitte sich ein gewaltiger Dekubaum erhob.
Doch auf dem Weg dorthin wurden sie von einem Horrorkid angegriffen, einem das nicht mit ihnen spielen wollte. Während der Flucht wurde Link von den anderen beiden getrennt und machte sich auf, sich das Horrorkid vorzuknöpfen. Auch Zelda war alleine und begegnete einem seltsamen Jungen im Hasenkostüm. Er lieh ihr einen Bogen aus, mit welchem sie aus der Ferne Link bei seinem Unterfangen unterstützte. Gemeinsam gelang es den Kindern das Horrorkid in die Flucht zu schlagen. Irgendetwas schwarzes war an dem Waldgeist zerplatzt und blieb zurück. Es waren schwarze Scherben welche die Kinder fanden. Diese ließen sie nach einer kurzen Untersuchung liegen, bis auf eine Scherbe die Link aus Neugierde mitnahm und brachen auf zum großen Baum in der Mitte der Ruine. Auf halbem Wege begegneten sie wieder der Numus, laut ihm war etwas schreckliches geschehen und zu allem Übel brach er vor ihren Füßen zusammen. Link hob den Waldgeist auf und eilte mit Zelda zu dem großen Baum.
Der Dekubaum lag im sterben, doch gab er den Kindern des Schicksals wichtige Informationen mit auf dem Weg. Ein fremdartiges Wesen war im Begriff über Ikana herzufallen und es den Untergang zu bringen. Es würde fallen und Hyrule wurde indessen bedroht von Links Vater. Für Ikana bestünde keine Chance auf Rettung, doch Hyrule konnte noch gerettet werden.
„Das Ikana wie du es kennst, nähert sich dem Ende… doch habe keine Furcht Kind des Schicksals, denn du bist der Einzige der es wieder aufbauen kann...“
„Tochter des Schicksals“, sprach der Baum weiter „die Zukunft hält viele Hindernisse für dich bereit… erkenne die Masken derer die dir am nächsten stehen, doch achte darauf hinter welcher sich eine Fratze verbirgt… und hinter welcher eine geliebte Person. Viele werden dich belügen und einige… dir nur Dinge verschweigen. Hilf denen die wirklich deine Freunde sind und steh deinem Begleiter zur Seite, alleine wird er seine Aufgabe nicht schaffen.“
„Sohn des Schicksals, nimm deinen ganzen Mut zusammen und schreite vorwärts, rette Hyrule und Ikana. Du bist… die letzte Hoffnung beider Länder und fremder Welten. “ die Stimme verstummte… der Dekubaum war in diesem Moment verstorben.
Zelda war sich ihrer Aufgabe bewusst und offenbarte Link wer sie war, die Prinzessin Hyrules. Kurz darauf flüsterte sie Numus etwas zu, welcher große Augen machte und sich auf den Weg begab, auch er schien eine Aufgabe zu haben. Noch immer konnte Link nicht von seinen Geheimnissen ablassen, doch eines lüftete er, Zelda hatte ihn immer Fink genannt und er räumte mit diesem Missverständnis auf. Doch wollte das Mädchen bei der alten Bezeichnung bleiben.
Ebenso fragte der Junge nach, ob sie jemanden kennen würde, gewandt in eine lila Robe. Zelda kannte so jemanden, einen Mann namens Agahnim. Er war also bereits in Hyrule angekommen. Link erzählte der Prinzessin davon, dass Agahnim aus Ikana stammt und ihre Heimat erobern wollte. So begann es dann, das Zelda ihm von den Machenschaften seines Vaters erzählte und kein gutes Haar an ihm ließ. Noch während der Erzählungen wurde Link von einem großen, violetten Affen geschnappt und entführt. Wütend rannte Zelda dem großen Vieh hinter her und verlangte von diesem, dass es stehen blieb, was es auch tat. Der Affe war eine Affendame namens Coco, welche Link mit einem Rubin verwechselt hatte. Ihr Stamm hatte finanzielle Probleme mit Dekus und weichherzig wie Link war, bot er seine Hilfe an… wurde wieder unter den Arm geklemmt und zum Tempel gebracht wo die Affen lebten.
Dort hatte man ihnen eine ruhige Ecke zugeteilt, wo sie schlafen konnten. Zelda lag die meiste Zeit wach und wurde mitten in der Nacht von Numus angesprochen. Sie sollte ihm folgen. Numus sah eine Gefahr in Link und wollte das Zelda auf sich aufpasste. Doch Link war dem Mädchen längst ans Herz gewachsen.
Link hatte indessen einen Entschluss gefasst, er musste Zelda die Wahrheit sagen, lieber jetzt als zu spät. So folgte er dem Mädchen, nachdem sie schon einen Moment fort war. Als er dem Mädchen gegenüber stand, gestand er ihr, dass er der Sohn von Agahnim war und erwartete dabei das Schlimmste. Zelda hingegen entschuldigte sich für ihr Benehmen und ihre Worte, selbst dann als Link ihr weiter gestand, dass Agahnim der König Ikanas war und er dessen Erbe.
Laut Zelda war es wohl dringend an der Zeit, dass sie etwas ändern mussten… die Alten würden das wohl nicht mehr vernünftig hinbekommen.
Die Kinder wurden nur wenige Stunden später aus ihren tiefen Schlaf gerissen. Die Dekus waren des Nachts in den Tempel eingedrungen und hatten die Tür zum Inneren des Tempels geöffnet und die Affen, Coco ausgenommen, in den Tempel verschleppt. Selbst Numus war verschwunden.
Alleine betraten die beiden Kinder das Innerste des Tempels. Sie hatten nur kurz die Gelegenheit sich umzuschauen, denn ein Flederbeißer griff die beiden an. Link brauchte irgendeine Waffe und fand eine alte Fackel am Boden liegen, mit welcher er durch einen Glückstreffer den Flederbeißer auf den Boden befördern konnte.
Erschöpft lehnte sich Zelda an eine Wand und aktivierte dadurch versehentlich einen Mechanismus, welcher sie in einen anderen Raum beförderte. Dieser wahr hell erstrahlt, nur die Lichtquelle war alles andere als … gut. Es handelte sich dabei um einen silbernen Schleim. Nach einem Moment schaffte es auch Link in den Geheimraum. Bevor er auch nur ein wirkliches Wort heraus brachte, fiel der Schleim auf ihn herunter. Doch hatte der Junge nur einen Teil des Schleims abbekommen, Zelda wurde kurz darauf gänzlich verschlungen.
Zum Glück hatte das Mädchen den Bogen fallen gelassen und mit etwas Glück auch ein paar Pfeile. Doch ihre Pfeile fand er nicht, dafür andere. Pfeile welche die Schleime zu Eis gefrieren ließen. Nebenbei sammelte er noch einen Schlüssel auf. Link war geschockt ob der Wirkung und nach einer längeren Suche befreite er das Mädchen aus ihren Eissarg. In diesem hatte der Geist der Lichtung ihr immer wieder gesagt, dass sie nicht sterben dürfe.
Gemeinsam begaben sich die beiden wieder zu der beweglichen Wand und… Numus tauchte auf, getragen von Flederbeißern. Zelda zückte den Bogen und Schoss die Flederbeißer ab.
Als auf die Kinder ein Flederbeißer zukam, schaffte es Link durch einen Ausrutscher dem Pfeil von Zelda zu entgehen, welcher knapp das Flattervieh verfehlte. Als Reaktion darauf öffnete die Wand ein Auge, welches begann zu glühen. Link rief seinen Freunden zu, dass sie weglaufen sollten, gerade als Numus es geschafft hatte sich aus eigener Kraft zu befreien.
Gemeinsam rannten sie auf den Ausgang zu, neben ihnen detonierte immer wieder etwas, als das Auge Strahlen auf sie Schoss. Der dritte Strahl verschüttete schließlich den Ausgang. Es gab aber noch einen anderen Weg, welcher versperrt war. Als sie sich hinter etwas Schutt versteckt hatten, erlosch das Auge. Laut Numus reagierte es auf Bewegungen und wurde durch die Dekus damit aufgehalten, dass sie ihm eine dicke Nuss ins Auge gespuckt hatten. Link wusste schnell was zu tun war, er nahm den Bogen von Zelda und schoss einen Pfeil in das Auge. Der Treffer saß, die Tür blieb verschlossen.
Numus hatte aber eine rettende Idee, mit der Hilfe von Links Gürtel und einem fliegenden Waldgeist würden sie entkommen können. So band Numus den Gürtel von Link um den Pfeil und befahl Zelda daran zu ziehen. Doch der Pfeil wollte sich nicht lösen. Erbost sprang Zelda an den Pfeil und das Auge löste sich aus der Wand. Das Mädchen hatte nun den Pfeil und den Gürtel in der Hand, während das Auge Amok lief. Die Gruppe schaffte es sich von Versteck zu Versteck zu hangeln, doch drohte langsam die Decke über ihnen einzustürzen. Auf dem Weg zum Auge wurde Zelda von einem Stein am Kopf getroffen, nach einer kurzen Ohnmacht setzte sie ihren Weg fort, Link hatte mittlerweile ihre Verfolgung aufgenommen. Das Mädchen schaffte es bis zu dem Auge, das nicht größer als ein Schild war und richtete es auf die Tür aus, welche unter dem Schuss zerbarst. Das Mädchen fand einen roten Punkt auf der Rückseite des Auges, welches dafür sorgte, dass das Auge seine Funktion einstellte. Dieses Auge würden sie behalten!
Nachdem sie den Raum verlassen hatten, leistete sich Link eine unangemessene Aktion. Er konfrontierte Zelda, mehr schlecht als recht und stellte sich an wie ein Vollidiot als der Mädchen versuchte zu verdeutlichen, wie sehr er sich gerade Sorgen um sie gemacht hatte. Zelda war das eher unangenehm und sie schritt voran. Sie erreichten einen weiteren Raum… und dann noch einen, in welchen Numus voreilte und sich dort verletzte. Zelda versuchte sich um den kleinen Waldgeist zu kümmern, während Link auffiel, dass die nächste Tür verschlossen war. Zur Zeit befanden sie sich in einem älteren Studierzimmer, welches Link zu erforschen begann. Als er gefrustet gegen einen Schrank schlug und dieser unter der Wucht zusammen brach, stolperte Link rücklinks über einen fiependen Holzklotz. Es handelte sich dabei um einen Laubkerl. Ein Laubkerl welchen Numus erst fälschlicher Weise für einen Deku hielt. Der Laubkerl war ein Händler, wie so viele seiner Art und er hatte den gesuchten Schlüssel. Diesen würde er aber nur herausrücken, wenn er eine Irrlichtlampe bekommen würde, die man zufällig in diesem Tempel finden konnte.
Diese sollte irgendwo in dem Tempel sein, wo sie noch nicht gewesen sind.
Link wurde auch in dem Moment klar, was Dekus wirklich waren, nachdem ihm Numus noch einmal das Volk genau beschrieb. Sie waren keine riesigen Monster.
Gemeinsam gingen sie zurück in den Raum, aus welchen sie gekommen waren. Es dauerte nicht lange, da entwich dem Jungen ein Schrei des Schreckens, vor ihnen tauchte ein Geist auf, ein Irrlicht. Dieses schrie dann auch noch auf und verkroch sich in der hintersten Ecke. Offenkundig hatte es Angst vor den Kindern. Der Geist und Link führten ein längeres Gespräch, gefüllt von Angst und Vorurteilen. Am Ende merkte der Geist wie ähnlich die beiden sich waren und schlüpfte in den Körper des Jungen und übernahm so die Kontrolle über ihn. Der Spuk dauerte nicht lange an, beseelt vom Glücksgefühl des Lebens löste sich der Geist in Glückseligkeit auf und nur eine Maske blieb zurück, welche Link weise nutzen sollte. Das Mädchen nahm den Jungen in den Arm und beruhigte ihn mit einer alten Weise. Nach einer Weile saßen sie schweigend am Boden und auf Zeldas Frage hin, erklärte ihr Link was glaubte in den Händen zu halten. Eine magische Maske.
Während seiner Erklärung traf ihn etwas hartes kraftvoll in den Rücken. Für einen Augenblick ging Link zu Boden und fand dann einen nassen Stein. Sie sind von einem Deku angegriffen worden, so Numus. Sie kamen in ein kurzes Streitgespräch, in welchem Link seine panische Angst vor Geistern offenbarte, sich dieser dann dennoch stellte, die Irrlichtmaske aufsetze und sich auf die Suche nach geheimen Räumen begab, wobei er schnell fündig wurde. Unter anderem fand er eine Kiste und einen Schalter. Als Geist konnte er die Truhe nicht öffnen, aber mit der Lampe den Schalter betätigen. Ein mechanisches Surren ertönte. Bei Zelda öffnete sich eine Tür, hinter welcher Link auf sie wartete. Zumindest eine Gestalt die aussah wie Link, doch bemerkte sie dies erst als die wieder hinter ihr zufiel.
Beim echten Link hatte der Mechanismus einen kleinen Hohlraum offenbart, in welchem sich eine Schatulle befand. Er nahm die Maske ab und verstaute die Schatulle in seinem Hemd. Auch untersuchte er die Truhe und fand dort ein Zepter sowie ein paar Rubine. Als er einen Schrei von Zelda hörte, verstaute er alles sehr schnell und begab sich auf die Suche nach dem Mädchen. Im angrenzenden Raum fand er sie nicht, aber im nächsten. Ihr gegenüber stand eine Gestalt aus schlammigen Waldboden, die wirklich ähnlich aussah wie Link.
Zelda nahm ihren Bogen und schoss auf das Ungetüm, doch Pfeile zeigten keine Wirkung, dafür die Laterne des Irrlichtes. Anscheinend vermochte es Link so Schaden anzurichten, aber für diese Aktion wurde er bestraft, die Klinge schien Geister verletzen zu können, denn eben jene Klinge verletzte ihn an der Schulter. Der Kampf dauerte noch länger an und am Ende sollte Link zwar angeschlagen sein, aber triumphieren. Doch lange sollte er seinen Triumph nicht auskosten können, gerade erst hatte er das Schwert seines Feindes an sich gebracht, da wurde er auch schon von den Dekus überwältigt. Ein schwerer Schlag hatte ihn getroffen und er sank bewusstlos in sich zusammen. Zelda hatte versucht die Dekus aufzuhalten, aber in ihrer Panik war sie unwissentlich in die Schattenwelt gewechselt, kurz nachdem sie das Elend mitangesehen hatte… wie Link vor ihren Augen ''gestorben war'' und Numus entführt wurde. In der Schattenwelt fand das Mädchen eine Truhe mit einem merkwürdigen Schlüssel. Kurz darauf sah sie Licht, in welches sie hinein Schritt. Links Opfer durfte nicht umsonst gewesen sein. Sie befand sich wieder am Eingang des Tempels, vor einer verschlossenen Tür, welche sich durch die Anwesenheit des Schlüssels wie durch Zauberhand öffnete. Dem Mädchen offenbarte sich ein Weg nach oben, welchen sie folgte.
Link lag noch immer bewusstlos am Boden. Lange war er nicht alleine, ein komischer Kerl mit Hasenhelm nahm sich seiner an und zwang ihn dazu silbernen Schleim zu trinken. Der Fremde bat ihn ebenfalls um Hilfe, denn nicht nur Hyrule und Ikana bräuchten einen Helden. Nach diesen Worten war der Fremde auch schon verschwunden und Link folgte seinen Anweisungen, ab durch das Licht. Er befand sich in dem Raum wo zuvor Zelda die Truhe geöffnet hatte und eilte weiter zum nächsten Licht. Wie auch das Mädchen erreichte er die Eingangshalle und eilte die Treppen empor.
Zelda befand sich in einem Kampf mit einer gigantischen Pflanze. Natürlich eilte Link ihr zu Hilfe und mit gemeinsamen Kräften brachten sie das Ungetüm zu Fall. Wobei Link nicht ganz unversehrt aus dem Kampf herausging. In den Überresten der Pflanze fanden sie ein intensiv grün schimmerndes Kristallblatt. Lange konnten sich die Kinder jedoch nicht mit dem Gegenstand auseinander setzen, denn die Affen fielen über die her um ihnen zu danken.
Numus kam derweil vom Dach zu ihnen heruntergeschwebt.
In der Zwischenzeit hatten sich die Affen der Dekus angenommen und diese bewusstlos geprügelt.
Aus Dankbarkeit schenkten ihnen die Affen ganze 250 Rubine und überhäuften sie weiter mit Umarmungen. Sogar für die Zukunft der Affen war gesorgt, der Laubkerl schien Kontakte mit ihnen Geknüpft zu haben und wollte sie nun mit Waren beliefern. Was die Zukunft der Dekus anging, diese wurde den Affen überlassen.
Noch einen Tag verweilten die Kinder bei den Affen und bekamen ein weiteres Angebot von Coco unterbreitet. Sie wollte die Kinder zum Rand des Waldes führen, ein Angebot welches sie nur zu gerne annahmen. Es war ein ruhiger und glücklicher Moment, welchen Numus zufrieden beobachtete.
Am nächsten Morgen brachen sie auf, Link ging es nicht sonderlich gut, was er aber niemanden sagte. Sie würden laut Coco eh den Wald noch heute verlassen, dann konnte er sich immer noch erholen. Doch am Ende ihrer Mittagspause merkte Link, dass es ihm wirklich nicht gut ging, unter einem Vorwand entfernte er sich von den anderen und begutachtete seine Brust. Die Wunde war feuerrot und anscheinend hatte sich Eiter gebildet. Lange jedoch konnte er sich nicht den Kopf darüber zerbrechen, denn ein Koloss von einem Mann kam aus dem Unterholz auf ihn zugeschritten und wirkte alles andere als freundlich auf ihn. Sein Instinkt schien ihn nicht zu täuschen, denn de Koloss kam auf ihn zugestürmt. Link schaffte es gerade noch nach seinen Freunden zu rufen und diese zu warnen, als der Zauber einer Hexe ihn niederstreckte. Bewusstlos blieb er am Boden liegen, während die Hexe RaRa seine Erinnerungen tilgte, zumindest jene an ihr aufeinandertreffen.
Die Schülerin der Hexe wurde indessen entsandt um Kontakt zu den Freunden des Jungen aufzunehmen. Miara, die Schülerin der Hexe, versuchte Zelda und Numus, Coco war indessen geflohen, weiß zu machen das Link einfach umgefallen sei und sich nun ihre Meisterin um ihn kümmern würde. Sehr skeptisch folgte Zelda dem Mädchen… und anschließend der Hexe zu ihren Haus. Am Haus angekommen versorgte RaRa die Verletzungen von Link, nachdem sie den tiefschlafenden Jungen ausgiebig gewaschen hatte. Zelda saß währenddessen mit Numus und den anderen beiden Gestalten im Wohnzimmer, bis RaRa zu ihnen stoß. Kurz darauf meinte das Mädchen das sie und ihre Begleiter bald gehen müssten. Interessanterweise war es Miara, welche Zelda aus dem Wohnzimmer holte, es sei Schlafenszeit und das Mädchen darauf aufmerksam machte, dass sie auf ihren Gefährten aufpassen solle, er sei hier nicht sicher.
Die Worte machten die Prinzessin nur noch nervöser und in dem Gästezimmer, welches neben dem Zimmer von Link lag, ging sie nervös auf und ab, bis sie es nicht mehr aushielt und gemeinsam mit Numus zu Link schlich. Dieser litt die ganze Zeit schon unter Alpträumen und erwachte erst kurz bevor Zelda das Zimmer betrat. Im Dunkeln des Raumes suchten beide nach Kleidung für den Jungen, denn irgendjemand schien ihm diese ausgezogen zu haben.
Schnell stellte sich heraus, dass dies die Schuld von RaRa war, welche plötzlich in der Tür aufgetaucht war, eine Warnung gab es von Numus nicht, welcher Schmiere stand und… einfach keine Meldung durchgegeben hatte.
Nun wurde auch recht deutlich das sie RaRa verstimmt hatten, zumindest Zelda. Sie solle ja nicht noch einmal versuchen einfach so zu gehen. Als RaRa verschwunden war, gesellte sich Miara zu beiden und unterbreitete ihnen einen Plan, wie sie von hier entkommen konnten. Diesen nahmen die Kinder erst an, als sie merkten das ein Entkommen aus diesem verhexten Haus sich alles andere als einfach gestaltete.
Morgen würden sie mit der Hexe zum Markt fahren und sich dort absetzen können, wenn denn Alles nach Plan lief.


Der König von Hyrule war zwar ein Mann von hoher Abstammung, aber mit einem einfachen Gemüt. Schwere Entscheidungen überließ er seinem neuen, engsten Berater Agahnim, über dessen Unterstützung er sich sehr freute. Wo er nur konnte befolgte er den Rat des Mannes und doch, wenn es die Umstände verlangten, so traf er seine eigenen Entscheidungen.
So auch bezüglich des eintreffenden Heeres von Neu-Hyrule an der Grenze. Etwas das in den Augen des Königs sofort geklärt werden musste und so entsandte er sofort seine besten Männer dorthin. Für andere Sachen ließ er sich weniger Zeit, Angelegenheiten welche ihm weniger Sorgen bereiteten, wie das Verschwinden seiner einzigen Tochter. Erst nach Tagen begann er ein Unbehagen zu fühlen und entsandte eine Geheimeinheit um nach der Prinzessin zu suchen.
Sie würde gewiss schnell wieder auftauchen.
Lange konnte er sich auch mit diesem Problem nicht herumschlagen, denn ein Entsandter der Goronen erbot ihn darum in seinem Dorf vorbeizuschauen, der Seher der Goronen hätte eine Vision gehabt und müsse diese mit ihm teilen.
Nach einer kurzen Besprechung mit seinem engsten Berater hatte er noch am selben Tag den Befehl zum Aufbruch gegeben, auch wenn er sich nicht ganz sicher war, ob diese Reise denn nun wirklich so wichtig war.
Je weiter er sich von seiner Heimat entfernte, desto schlimmer wurden die Sorgen um seine Tochter. Da er nun nicht mehr im Schloss weilte, konnte ihm seine Spezialeinheit nicht auf dem Laufenden halten. Doch sollte das nicht mehr für lange seine Sorge sein.
Während er auf der Steppe in einem Gasthaus unterkam, sollte sich etwas schreckliches ereignen.
Als er dabei war seine Unterlagen zu studieren, vernahm er ein seltsames Geräusch und begab sich nach einem Moment des Zögerns runter in die Bierstube. Dort fand er seine Wache bewusstlos vor und sah sich einem vernarbten Mann gegenüber, welcher sich als Anführer einer Diebesbande zu erkennen gab. Doch war das Verhalten des Banditen höchst merkwürdig.
Er zweifelte die Würdigkeit des Königs an und verließ dann ohne weiteres das Gebäude.
Dies jedoch sollte nur der Auftakt einer schrecklichen Nacht sein. Sein engster Vertrauter, niemand anderes Agahnim, fiel ihm in den Rücken! Mit einem seltsamen Lied raubte er ihm nicht nur die Sinne, sondern all seine Erinnerungen.
Als gebrochener, verlorener Mann wurde er in die Nacht getrieben…
Ohne es zu wissen kam ihm der Mann mit dem Narbengesicht zur Hilfe. Dieser hatte sich einem fahrenden Handwerker in den Weg gestellt und diesen auf ihn aufmerksam gemacht, ebenso hatte dieser den Handwerker darum gebeten sich um eine „Person“ (den König) zu kümmern.
Ab dem Moment wo der Handwerker den König fand, begann sein neues Leben, ohne Erinnerungen daran wer er war.
Lange jedoch verweilte der König an der Seite des Handwerkers, er machte sich nach einer Weile des gemeinsamen Reisens auf seinen eigenen Weg zu finden. So irrte er ziellos über die verschneiten Ebenen Hyrules.
Oft dachte er darüber wer er war und er kam zu dem Schluss, dass er ein Obdachloser sein musste, so spärlich bekleidet wie er war, auch wenn eine innere Stimme zu ihm sprach, dass er sich irrte.
Sein Weg sollte ihn nach einer Weile zu einem verlassenen Bauernhof führen. Deutliche Spuren eines Angriffs waren hier zu sehen. Vermutlich hatten Banditen den kleinen Hof überfallen und nur gerade so wenig dagelassen, dass der König ein kleines Feuer entzünden konnte um nicht in der Nacht zu erfrieren.
In jenem Bauernhof begann der Alte auch sich eine neue Vergangenheit zu weben. Viele Ideen geisterten durch seinen Kopf, bis er eine gefunden hatte, mit welcher er überleben konnte.
Ein Berater sollte es werden, denn anscheinend vermochte er es sich gewählt auszudrücken. Vielleicht ist er einst der Bedienstete eines Adeligen gewesen… doch das galt es noch herauszufinden.


Seit seiner Ankunft am Schloss Hyrule war kein Tag vergangen, an welchem er nicht versucht hatte weiter in der Gunst des Königs zu steigen und die Schmutzwäsche der anderen Berater zu durchwühlen. Es verging nicht ein Tag, an welchem er seinem Ziel nicht näher kam und es verging ebenso wenig kein Tag, an welchem ihm nicht die Prinzessin in die Quere kam.
Sie war die einzige Person im Schloss, welche ihm auf die Schliche kam und so kam es eines Tages wie es kommen musste, er sorgte dafür das sie verschwand. Der Zeitpunkt konnte kaum besser gewählt sein. Der König war voll und ganz damit beschäftigt eigenständig das Königreich in den Untergang zu führen. Ohne weitere Nachforschungen hatte er an die Grenze einen Trupp Soldaten entsandt um einem Gerücht nachzugehen… was im schlimmsten Fall einer Kriegserklärung gleichkommen würde. Der einzige Grund weshalb Agahnim kurzzeitig die Soldaten aufhielt um sie zur nötigen Vorsicht zu ermahnen.
So achtete der König kaum das Verschwinden seiner Tochter, was Agahnim nur teilweise in die Hände spielte, fand er dieses Benehmen doch recht merkwürdig.
Doch hatte er nicht lange Zeit dazu sich den Kopf darüber zu zerbrechen. Ein Gesandter der Goronen hatte den König darum gebeten in sein Dorf zu kommen und ohne zu zögern hatte dieser den Aufbruch befohlen, nach einer kleinen Überredung seinerseits.
Agahnim war aufgrund der Worte des Goronen bewusst, dass die Reise wichtig war, eine Vision war immerhin im Spiel, vom Seher der Goronen.
In einem Gasthaus sollten ihm dann seltsame Ereignisse in die Hände spielen.
Ein mit einem vernarbten Gesicht betrat kurz nach Einbruch der Nacht das Gasthaus und kurz darauf brachen alle Wachen zusammen, welche dem König als Geleitschutz dienen sollten.
Als er sich in einer dunklen Nische versteckte, konnte er kurz darauf ein hoch interessantes Schauspiel beobachten. Der König fand seinen Weg runter in die Bierstube und stellte sich dem Mann, welcher vorgab ein Bandit zu sein. Die Worte die er jedoch an den König richtete, waren anderer Natur. Er warf dem Herrscher vor, dass er unwürdig sei und dass das Schicksal Hyrules in den Händen von jemand anderem liegen würden. Danach verschwand der Bandit aus dem Gasthaus, als sei er nur gekommen um dem König diese Worte an den Kopf zu werfen. Worte die den König verwirrten und Agahnim seine sehnsüchtig erwartete Chance einräumten.
Der Moment war gekommen auf welchem er so lange hingearbeitet hatte!
Niemand stand ihm im Weg, es gab keine Zeugen.
Er konfrontierte den König und belegte ihn mit der Elegie des leeren Herzens. So nahm er dem König seine Erinnerungen und sowie einiges seiner Kraft. Die abgemagerte Gestalt schickte er, in nicht mehr als einem Nachthemd bekleidet, in die kalte, finstere Nacht hinaus.
Neben Agahnim stand nun eine leere Hülle, eine Kopie des Königs, welche er nach Belieben kontrollieren und manipulieren konnte.
Die Herrschaft über Hyrule war zum greifen nahe.
Sein Plan sollte auch weiter aufgehen. Keine der Wachen hatte den Tausch bemerkt, niemand ahnte das eine Puppe an der Seite von Agahnim schritt.
Nun lenkte Agahnim die Truppe, zwar noch im Geheimen, aber Wiederworte würde es keine mehr geben und wie berauscht erreichte er das Reich der Goronen, wo ihm seine Macht nichts zu nützen schien. Die aufmerksamen und doch seltsam argwöhnischen Goronen des Dorugia Stammes schienen an der Echtheit des Königs zu zweifeln und ließen nach einem Botschafter schicken. Allem Anschein nach schien es nicht so einfach zu werden wie gedacht.
Dennoch schaffte er es die Goronen davon zu überzeugen, dass der König echt war, einzig und alleine dadurch, dass er die Worte welche in der Einladung verfasst waren wiedergeben konnte.
Die Schwierigkeiten schienen nicht abnehmen zu wollen, aber Agahnim musste sich gedulden, vermutete er doch einen der Weisen bei den Goronen.
Seine einzige Hoffnung bestand momentan in der legendären Gastfreundschaft der Goronen.
Als er darauf warten musste zu dem Stammesführer vorgelassen zu werden, kamen weitere Gäste an. Mitglieder eines Orniestames. Die Angelegenheit wurde für Agahnim immer undurchschaubarer.
Zusammen mit den Ornie wurde er zu dem Stammesführer geführt, offenkundig hatten auch die Ornie eine Nachricht, welche für die Ohren des Königs bestimmt war… oder eher aller Ohren die anwesend waren. Die Nacht solle über ihre Völker hereinbrechen, so der Stammesführer der Goronen, eine Nacht voller Schrecken.
Als sei das nicht schon dramatisch genug gewesen, so betraten kurz darauf ein blinder Gorone, der Diener des Wächter der Goronen und ein Orni mit nur einem Arm, der seit 10 Jahren für tot erklärte Seher der Ornie den Raum.
Sie verkündeten davon, dass sie die nächste Zeit nur bewältigen könnten, indem sie zusammen halten würden und dafür den König der Menschen an einen Ort führen müssten. Um welchen Ort es sich dabei handelte, das vermochte der Ornie nicht mehr auszusprechen, denn eine Wache der Ornie unterbrach ihn. In dem Moment ging eine gewisse Bewegung durch den Raum, welche für Ablenkung sorgte. Eine Ablenkung welche der Seher der Ornie nutzte um unbemerkt an Agahnim heranzutreten. Der Seher flüsterte ihn ins Ohr, das er wüsste was er wollte und das er ihn begleiten würde. Viel Zeit zum reagieren blieb Agahnim nicht, denn einige Wachen der Goronen stürmten den Raum, gefolgt von schwarzen Schatten.
Schatten… Wesen der Finsternis, keine Waffe schien sie verletzen zu können und auch die Magie des Goronensehers schien wirkungslos zu sein. Die Blitze welche Agahnim jedoch verschoss, sollten nicht ihr Ziel verfehlen und eben so wenig ihre Wirkung. Doch trat diese zu spät ein. Die Klaue des Schattens schmettere ihn gegen die Wand und eine Gestalt schälte sich aus den Schatten und kam auf ihn zu. Eine Gestalt welche Agahnim zu kennen schien.
Mit kalten Worten richtete man folgende Worte an ihn: "Der Zirkel lässt euch grüßen!"
Als er aus seiner Ohnmacht erwachte, fand er sich in einer Zelle wieder, er vernahm Stimmen, die meinten man bräuchte nur die von den Göttern gesegneten… und man solle sich der Puppe entledigen. Es war eine ihm bekannte Stimme die sprach… nur konnte er nicht einordnen woher.
Kurz bevor er wieder in die Ohnmacht sank… merkte er auch wo er war, man hatte ihn in die Schattenwelt einführt.


Gemeinsame Reise mit dem Seher der Ornie, dem Wächter der Goronen und dem Weisen Ärol


Sein Instinkt, so vermutete zumindest der Junge Ärol, hatte ihn zu den Verliesen geführt, wo er seltsame Gefangene sah. Wesen aus der Welt des Lichts. Seltsam wirkten sie auf den Jungen und ganz besonders einer von Ihnen. Es war ein Mann gekleidet in einer lila Robe. Alles in Ärol verlangte danach diesen Mann zu beseitigen und so beugte er sich über ihn und wollte auf den Mann einstechen.
Genau in diesen Moment erwachte Agahnim und alles in ihm schrie danach, dass er leben wollte. In diesem Moment merkte er, dass er keinen Zugriff auf seine Magie hatte. Sein Griff ging ins Leere.
Dennoch sollte er nicht hier sein Ende finden, denn der Seher der Ornie ergriff die Hand des Jungen und rettete ihm so das Leben.
Während Agahnim noch mit seiner Verwirrtheit kämpfte, wurde der Junge von dem Ornie bei Seite gezogen. Man würde den Mann in der lila Kutte noch brauchen, so schwer das auch zu begreifen sei. Ärol schien all dies vollkommen gleich zu sein, verstand er doch die Bewohner der Lichtwelt nicht, wie man jemanden mit so einer Aura am Leben lassen konnte. Als er die Insassen in der Zelle vergammeln lassen wollte, griff eine befiederte Hand nach seiner Schulter, es war wieder der Seher der Ornie, welcher nun den Jungen darum bat ihnen zu helfen. Natürlich wollte der Junge nicht helfen, doch konnten ihn seltsame Worte des Ornies dazu bewegen „... von dir... geht etwas höchst... interessantes aus.“
„Ich glaube wir sind uns ähnlich...“
„Er wird uns nichts tun, du kannst dich darauf verlassen.“
Nur mit all seiner Überredenskraft vermochte es der Seher der Ornie den Jungen dazu zu bringen, ihnen zu helfen und so begann die Flucht aus der Schattenwelt.
Der Verzweiflung führte Ärol Agahnim, den Seher der Ornie, den „Wächter“ der Goronen und den „König“ durch die finsteren Gänge einer riesigen Festung.
So wurde die kleine Truppe auch durch einen engen Geheimgang geführt, welcher sie näher zum Ausgang bringen sollte. Während all dieser Zeit wo sie unterwegs waren, hatte Agahnim das Bauwerk, so gut es ging, studiert. Die Bauart ähnelte stark jener des alten Ikanas.
Am Ende des Geheimganges angekommen, wurden sie von einem Fratzendämon aufgehalten,welcher just in diesem Moment erwachte und die Einrichtung nach der Gruppe warf.
Es war Ärol, welcher begann die ganze Aufmerksamkeit des Wesens auf sich zu ziehen und so den Rest der Gruppe, aus vollkommenen Eigennutz, zu schützen. Es sollte dem Knaben auch wirklich gelingen, dass niemand sonst entdeckt wurde.
In diesem kurzen Augenblick der Ruhe sollte sich auch zum ersten Mal der „Wächter“ der Goronen melden. Er war fest davon überzeugt, dass der Junge wusste, wie sie die Schattenwelt verlassen konnten.
„Führe uns zu dem Ort an welchem sich dein Schicksal offenbaren wird“ so lauteten die Worte des Goronen.
Bis zur Wachkammer begleitete sie der Junge noch oder minder freiwillig und ab diesem Punkt wollte er sich absetzen. Eine Tatsache welche Agahnim nicht dulden konnte! Er brauchte den Jungen! Mit einem Satz stand er bei diesem und hielt dem Jungen eine Klinge an den Hals. In diesem Moment holte jedoch der Gorone aus… und schlug zur Verwunderung von Agahnim nicht ihn, sondern Ärol, welcher in Ohnmacht sank.
„Wir müssen nicht raus. Der Junge kann uns auch so helfen“
„Ich weiß, was du willst, du wirst es wohl auch kriegen. Aber nicht jetzt und nicht heute.“
„Er ist unser Schlüssel - er wird es immer sein. Und vielleicht ist er auch deine Erlösung.“
So der Gorone.
Ihr neues Ziel war der Wohntrakt… um genauer zu sein die Wohnung von Ärols Familie, ganz zu seiner Verwunderung. Der Gorone schien über sehr seltsame Kräfte zu verfügen, schien er doch zu wissen wo Ärol lebte.
Hier schienen sie hergekommen zu sein, damit sich der Junge von seiner Heimat verabschieden konnte und Objekte die ihm am Herzen lagen mitnehmen konnte.
Doch dieser Moment wurde von Ärol anders genutzt, den kurzen Moment welchen er alleine war, nutzte er um seinen Vater eine versteckte Nachricht zu hinterlassen.
Kurz nachdem er diese fertig gestellt hatte, brach auch schon der Gorone in das Zimmer des Jungen ein, mit der Faust durch die Tür zuerst. Der Junge wurde aus seinem Zimmer geschliffen, zurück in den Wohnbereich, wo ihn der Gorone auf den Boden schubste. Dieser Befahl Ärol, sie zurück in die Lichtwelt zu bringen. Da der Junge aber nicht wusste, wie das gehen sollte, wandte der Gorone Gewalt an. Er ergriff einen Arm des Jungen und war dabei diesen zu brechen. Unter panischer Angst und unfassbaren Schmerzen öffnete sich dann ein Portal in die Welt des Lichtes und Ärol sank in Ohnmacht.
Endlich hatte es Agahnim geschafft, endlich war er zurück in der Welt des Lichtes, zusammen mir dem Ornie, dem Goronen und dem Jungen… der König war fort… verloren irgendwo in der Festung der Schattenwelt.
Auf dieses Dilemma versuchte Agahnim auch den Goronen aufmerksam zu machen, doch wussten dieser und der Ornie, dass dieser König nicht echt war. Es sei nun wohl die Zeit zu planen und nicht um Intrigen zu schmieden!
„Wie du sicher weißt, sind wir zwei von den Göttern berührte. Und uns wurde die Zukunft gezeigt, eine Zukunft der Menschen... eine Zukunft der Sklaverei... und nein... nicht du wirst ihr Herr sein. Deine Intrigen werden bedeutungslos sein, die Reiche der Menschen werden untergehen... und all ihre Verbündeten werden leiden. Deshalb müssen wir zusammenarbeiten - deine Ziele müssen unsere sein.“
Dies waren die Worte des Goronen und sie brachten tatsächlich Agahnim zum nachdenken.
Diesen Moment der Ablenkung wollte Ärol nutzen um zu fliehen, doch nutzte Agahnim seine Magie und hinderte den Jungen so daran, immerhin brauchte er ihn weiterhin. Er versetzte Ärol in einen tiefen Schlaf und begab sich zurück mit ihm zu dem Goronen und dem Ornie.
„Als ich damals mit dem König der goronischen Einladung gefolgt bin, hatte ich meine Zweifel, doch auch konkrete Ziele. Euch ist es vielleicht nicht bekannt, aber es gibt sogenannte Weise. Diese aufzuspüren ist mein Begehr um sie um Hilfe zu bitten.“ sprach Agahnim zu den beiden, halb wahr, halb gelogen… und er sollte eine Antwort erhalten.
Unisono: „Agahnim, fremder in Hyrule, du erkennst nicht einmal einen Weisen, wenn du ihm gegenüberstehst. Die Kraft, die ihnen inne wohnt ist mehr als nur deine Magie. Und das obwohl du einer der Mächtigsten bist. Du brauchst sie nicht - es gibt andere, die deren Hilfe brauchen. Doch suche du nur weiter, du dunkler Mensch.“
„Es droht ein Krieg. Schlimmer als der Krieg, der den Menschen die Macht in Hyrule gab. Schlimmer als jener längst vergessene Krieg, dem du nacheiferst. Wir müssen uns helfen. Entscheide dich nicht jetzt. Doch du wirst es wissen, wann es soweit ist. Nimm den Jungen und gehe. Und achte auf die Schatten.“
Es war gesagt, was gesagt werden musste… die Gruppe trennte sich. An Agahnims Seite blieb nur Ärol zurück, alles andere als freiwillig.


Gemeinsame Reise mit Ärol


Ärol erwachte nach einem langen Schlaf und wurde sogleich von Agahnim belehrt, wie er sich zu benehmen hatte. Sie würden nun gemeinsam weiter reisen und ihr erstes Ziel sollte der Gasthof sein, wo Agahnim sich des Königs entledigt hatte.
Angekommen am Gasthaus fingen Agahnim an Zweifel zu plagen. Tat er das Richtige? Was sollte er bezüglich seiner neuen Gegenspieler unternehmen, von denen er nur ahnte wer sie sein konnten.
Der König Ikanas fasste einen Entschluss und bei diesem musste ihm Ärol helfen!
Er erwischte den Jungen in seinem Zimmer dabei, wie er gerade dabei war aus dem Fenster zu steigen. Agahnim war klar, dass der Junge eigentlich fliehen wollte und doch unterbreitete er ihm ein Angebot.
„Also Junge... ich habe dir ein Vorschlag zu machen. Ich reise in die Könisghauptstadt Hyrule, werde dort die Sachen erledigen, die es zu erledigen gibt und begebe mich dann auf Reise. Ich werde unsere Geschichte erkunden. Erstes Ziel werden die Zora sein. […] Ich mache dir ein Angebot. ich habe dich entführt, doch ich will, dass du mich begleitest, mich verstehst. Und dabei wirst du wohl auch deiner Geschichte - der Geschichte deines Volkes auf die Schliche kommen - und welche Rolle du bei der ganzen Sache spielst.“
Seine alten Ziele wollte er dennoch nicht aus den Augen verlieren und… seltsam, irgendwie schien ihm etwas an dem Jungen zu liegen.
Dieser… war verwirrt ob seiner Worte, zögerte und ging nicht direkt auf sein Angebot ein. Er wirkte überfordert und traurig und schien allem Anschein nur nach hause zu wollen und bürdete dabei Agahnim sämtliche Verantwortung für ihn auf.
Doch konnte Agahnim dem Jungen nicht dabei helfen in seine Heimat zurück zu kehren, doch sollten sie ein Medium auf ihrer Reise treffen, welches dazu in der Lage war, so würde er um dessen Hilfe bitten. Mit einem Handschlag besiegelten sie das Abkommen und Ärol war nun etwas freiwilliger an der Seite von Agahnim. Hatte er nur kurz überlegt zuerst zu den Zora aufzubrechen, so war er, nach einer längeren Überlegung, zu dem Schluss gekommen, dass sie zuerst Kakariko aufsuchen sollten, dort gab es die größte Bibliothek des Reiches und gewiss würde man dort die ersten Nachforschungen am besten anstellen können. Doch sollten sie erst dorthin reisen, nachdem der König Ikanas Hyrule in „fähigen“ Händen wusste.
Am nächsten Morgen wollte er dann so schnell wie möglich aufbrechen, wurde aber beim Frühstück von Ärol mit diversen Fragen gelöchert.
Nur zögernd beantwortete der König Ikanas die Fragen des Jungen und nur weil es ihm dazu verhalf, dass der Junge etwas mehr Vertrauen zu ihm aufbaute. So brachen sie dann nach dem Frühstück auf. Noch immer war es Winter und so kam es wie es kommen musste, gegen Mittag verlangte Ärol nach einem längeren Aufenthalt in einem Gasthaus. Immerhin war er vollkommen durchgefroren.


Seine Geschichte beginnt in dem Moment, wo er den Kronprinzen des Reiches Ikanas unsanft weckte, welcher am Schreibtisch eingeschlafen war. Mit einem lauten Faustschlag auf eben jenen Tisch riss er den Jungen aus dem Schlaf und schickte ihn ohne Umwege zum Trainingsplatz.
Er war der General Ikanas, Trainer der Prinzen und Prinzessinnen und Leibwächter des Kronprinzen. Er war der König der Gerudo und auf der Suche nach seiner Bestimmung in ein fernes, unbekanntes Land gereist.
Ihm lag nichts an den Bälgern des Königs dieses Landes, ihm war es gleich wer auf dem Thron sitzen würde, nur war es seine Aufgabe einen von Ihnen zu beschützen, wäre dem nicht so, so hätte gewiss nicht Elras, Sohn von Leonoras, daran gehindert Link umzubringen. Nur zu gerne würde er den Jungen scheitern sehen, doch lag es auch an ihm dies zu verhindern.
Trotz seiner Aufgabe wollte er es jedoch nicht offen zeigen, dass er dieser wirklich nachging. So beförderte er auch Link und Theor des Abends aus seinem Gemach, als sich diese über den Fenstersims hineingeschlichen hatten und ihn um Hilfe baten. Er glaubte kaum das jemand den Kindern wirklich Schaden zufügen wollte, schlich dann aber trotzdem, Links Sicherheit zuliebe, hinter her. Sie sollten nicht denken das ihm etwas an ihnen lag, oder sie womöglich noch anfingen ihn zu mögen.
So erwischte er dann auch Elras auf frischer Tat, wie dieser sein Schwert zog und sich auf die beiden anderen stürzen wollte. Er griff Elras lautlos und zog ihn um eine Ecke. Als Strafe für dessen Vergehen brach er dem Bengel einen Finger… und merkte erst dann, dass seine Tat nicht unentdeckt blieb. Link und Theor hatten ihn gesehen. Ohne ein weiteres Wort verlauten zu lassen, ging er.
Aus Frust schnappte er sich eine der Bediensteten und Vergewaltigte diese, viele der Frauen des Schlosses waren ihm so schon zum Opfer gefallen.
Kurz nachdem er seinen Spaß gehabt hatte, wurde er auch schon zu Leonora gerufen, noch immer vor Wut schäumend begab er sich zu dem Weibsbild.
In einem hitzigen Wortgefecht, welches kälter nicht hätte sein können, drohten sich die beiden Wiedersache am Ende mit dem Tod.
Selbst am nächsten Morgen war sein Zorn noch nicht abgeklungen und so ließ er diesen an den Kindern des Königs, beim Training aus.
Der Tag verstrich und des Abends freute er sich auf etwas Ruhe, doch erfüllte ihn ein gewisses Unbehagen, irgendetwas stimmte nicht… mit schnellen Schritten begab er sich in die Gemächer von Link und fand dort den Jungen zusammen mit einer Leiche vor. Link beschwörte, dass er nicht wisse, woher diese Leiche käme und wer sich sonst noch in seinen Gemächern Zutritt verschafft haben könnte. Es musste schnell gehandelt werden. Ganondorf schickte Link aus seinen Gemächern, er würde dafür Sorge tragen, dass die Leiche unentdeckt verschwinden würde. Dies tat er, indem er sie einfach schulterte und mit ihr durch den kurzen Gang zu seinem Gemach ging. Es war spät und kaum jemand war zu dieser Zeit noch unterwegs, andernfalls hätte dieser Plan niemals funktioniert. In eben seinen Gemächern versteckte er auch die Leiche, denn niemand wagte es dort hinein, wusste man doch ob der Konsequenzen.
Jedoch konnte er sich nicht mehr lange auf das eigentliche Problem konzentrieren, denn vom Hofe hörte er eine seltsam laute Unterhaltung von zwei Wachen. Es ging wohl um eine Gefangene. So begab er sich erst einmal in den Hof, denn seine Neugierde war geweckt und er begann die Wachen zu befragen, welche ihm jedoch keine vernünftige Auskunft geben konnten.
Da er der General war, nahm er sich einfach das Recht und begab sich in jenen Kerker, zu welchen nur der König von Ikana und die Morgensternwachen Zutritt hatten. Wen er dort entdeckte, nun… es brachte ihn zum Staunen. Es war die Prinzessin von Hyrule, Zelda höchstpersönlich.
Wäre sie nur ein wenig älter gewesen, Ganondorf hätte sich auf der Stelle an ihr vergriffen.
Kurzerhand verließ er wieder den Kerker, ohne das die Prinzessin auch nur seiner wahr geworden ist.
Zurück in seinen Gemächern zerbrach er sich wieder seinen Kopf über der Leiche. Was nur sollte er mit ihr anstellen? Vor allem, wer war Schuld an diesem Mord? Das dieser eigentlich Link gelten sollte war unbestreitbar und es gab für Ganondorf nur eine Person welche in Frage kam, Leonora!
Genau zu dieser Person begab er sich.
Er hämmerte an ihre Tür und man wollte ihn schon abweisen, doch er drängte sich durch die Tür, welche von einem Diener geöffnet wurde. Sogleich verlange er eine Erklärung von Leonora, was diese mit Link vor hätte, doch die Frau sah keinen Grund ihre Pläne mit dem General zu teilen.
Er erzählte der Königin von der Leiche in seinen Gemächern und drohte ihr damit, dass sie den Platz der Leiche einnehmen würde, wenn sie ihre Pläne weiter verfolgen würde.
Doch Leonora tat so, als würde sie nichts wissen und schob alle Schuld von sich, Ganodorf glaubte ihr kein Wort. Mit einem kleinen Trick kam er der Königen nahe und griff sie am Hals und drückte sie gegen die Wand und kurz darauf hielt er ihr sein Schwert an die Kehle.
„Ich glaube dir nicht, dass du nichts mit der Leiche zu tun hast wenn du deine Pläne weiterverfolgst, dann werde ich dir nicht nur mit der Klinge drohen. Deinen Kopf nehme ich mir dann als Trophäe und hänge sie mir dann an die Wand.“
Daraufhin verließ er ihre Gemächer und begab sich zurück zu seinem, wo er erst einmal seiner Wut freien Lauf ließ.
Der nächste Morgen sollte mit einem Blick auf den Leichnam beginnen, noch immer hatte er keine Zeit gefunden sich um diesen zu kümmern. Doch hatten erneut andere Angelegenheiten Vorrang. So musste er nachschauen, wie es Link ging, doch fand er diesem nicht in seinem Zimmer auf. Noch gab es keinen Grund zur Sorge, doch als er ihn nicht beim Trainingsplatz antraf, wurde er langsam wütend. Seiner Wut sollte eine Magd erliegen, welche sich schuldig verhielt, aber nur etwas zu essen gestohlen hatte. Auch sie nahm er, ungezügelt… gewalttätig.
Nachdem er sein Verlangen gestillt hatte, war seine Wut wie verfolgen und er machte sich auf zu Leonora, welche sich laut ein paar Wachen in den Gemächern von Agahnim aufhielt.
Die Frau lief ihm fast in die Arme und schrie irgendwas von Feuer, was er ihr erst nicht glauben wollte, da er annahm, dass sie ihm nur aus dem Weg gehen wollte.
Mit der Unterstützung einiger Bediensteter war das Feuer schnell gelöscht und er hatte endlich Zeit die Frau, welche er für das Verschwinden von Link verantwortlich machte, zur Rede zu stellen.
Doch war Leonora erneut nicht bereit sich mit ihm zu unterhalten und so blieb ihn nichts anderes übrig als handgreiflich zu werden. Er drängte sie an die Wand und schnitt ihr mit seinem Messer leicht in den Hals, um ihr zu zeigen wie ernst er es meinte. Doch… weit kam er nicht, jemand schlich sich von hinten an ihn an, es war nur ein kurzer Moment der Ablenkung, welchen Leonora nutzte um sich ihm zu entwinden und einen eisernen Gegenstand vom Boden aufzuheben, welchem sie ihm über den Schädel zog und somit in das Land der Träume beförderte.
Als er erwachte, fand er sich in seinen Gemächern wieder, nackt… neben seinem Bett liegend. Er erinnerte sich noch daran Theor gesehen zu haben, bevor bei ihm die Lichter ausgingen und dass er Leonora wegen Link zur Rede stellen wollte.
Nun stand Theor ganz oben auf seiner Abschussliste und er machte sich auf den Burschen zu suchen. Es dauerte auch nicht lange bis er ihn fand. Wie immer hatte er sich in seinem Gemach verkrochen. Ihm stand deutlich die Wut ins Gesicht geschrieben und er musste sich sehr zusammen reißen Theor nicht etwas schreckliches anzutun.
Es dauerte nicht lange bis er die Informationen hatte, welcher er brauchte. Natürlich ist es Leonora gewesen, welche ihn niedergeschlagen hatte und dafür Sorge trug, dass er in seinem Zimmer erwacht ist.
Sogleich suchte er sie auf und wurde im Garten fündig. In Rage wie er war stürmte auf Leonora zu und stach auf die Frau ein, ja er nagelte sie förmlich an die Wand des Gemäuers, durch die Schulter. Selbst die Bogenschützen welche auf ihn schossen konnten ihn nicht aufhalten.
Genüsslich schlug er auf die Königin ein, immer und immer wieder. Erst der dritte Pfeil im Rücken konnte ihn davon abhalten die Königin umzubringen, seine Rage ebbte ab und er zog sich die Pfeile aus dem Rücken, ohne ein weiteres Wort zu verlieren ließ er die geschundene Königin zurück und begab sich in seine Gemächer. Er ahnte noch nicht welch schreckliche Konsequenzen diese Tat haben würde.
Auf seinen Gemächern wollte er Pläne schmieden doch besann er sich wieder seiner Aufgabe, welche Link war. Nachdem was er nun erlebt hatte und aufgrund der schrecklichen Schmerzen in seinem Rücken, begann er Mitleid für den Jungen zu verspüren. Dennoch wollte er sich von diesen Regungen nicht beirren lassen… musste aber dennoch Link finden.
Nach längerer Überlegung kam er zu dem Schluss, dass er im geheimen Kerker nachschauen sollte, dort schienen Leute gerne zu verschwinden.
Doch leider wurde sein Eindringen in den Kerker bemerkt und nach einer ziemlichen Rauferei mit einer der Morgensternwachen ging er zu Boden und wurde in eine der Zellen gesperrt.
So verharrte er eine Weile in der Zelle und dachte über einen Weg nach, wie er ausbrechen könnte.
Link bedurfte noch immer seines Schutzes und er musste diesen seltsamen Regungen nachgehen, welche er hatte.
Er beschloss mit einem simplen Trick auszubrechen, welcher auch dazu führte, dass eine Wache seine Zelle betrat und er diese überwältigen konnte. Kurhand entwaffnete er die Wache und verließ seine Zelle.
Erwischt wurde er dann in der Wachstube, eigentlich hatte man vorgehabt ihn zu entlassen, jetzt jedoch wurde er weiter eingebuchtet… in den Mienen Ikanas.
Natürlich hatte man ihn wieder so außer Gefecht gesetzt, dass er sein Bewusstsein verloren hatte und als er dieses wieder fand, befand er sich in den Mienen Ikanas… und begann an seiner Loyalität gegenüber Agahnim zu zweifeln. Sollte er es willentlich zugelassen haben, dass er in den Mienen schuften musste, dann würde sich der König Ikanas wünschen sich niemals den Zorn Ganondorfs zugezogen zu haben. Er begann zu überlegen was er machen sollte, zurück in das Schloss wollte er nicht mehr, das würde nur in einem kurzen, blutigen Vergnügen enden, alles was ihm blieb… war Link. Doch zuvor musste er aus dieser Miene herauskommen. Seine Verletzung jedoch machte ihm einen Strich durch die Rechnung, jedenfalls die schnelle Rechnung. Jedoch sollte dieser eine unverhoffte Komponente beigesteuert werden, Bravon, ein Soldat welchen er einst ausgebildet hatte, schmorte wie er hier in den Mienen.
Es dauerte Tage bis er die Gelegenheit hatte sich mit Bravon zu unterhalten. Dieser erzählte ihm seine Geschichte wie er in die Mienen gekommen war, dass er er nur zu falschen Zeit am falschen Ort gewesen sei und… man ihm die Schuld für etwas in die Schuhe geschoben hatte.
Erneut regte sich Mitleid in Ganondorf, stärker als jenes welches er für Link empfunden hatte. Ihm war nun klar, dass er Bravon ebenfalls zur Flucht verhelfen musste.
Auch wenn es ihm noch so schwer fiel, er musste sich dabei auch eingestehen, dass er nicht alleine fliehen konnte und auf die Hilfe von Bravon angewiesen war. Gleich in der nächsten Nacht trafen sie sich wieder um Pläne zu schmieden und in dieser Nacht sollte er eine weitere, schicksalhafte Begegnung haben. Eine Frau schien ihn und Bravon belauscht zu haben und er machte sich auf dieser zu folgen, als sie von ihm weg rannte.
Sie war schnell, aber nicht schnell genug und der Hunger des Königs der Gerudo konnte schon lange nicht mehr gestillt werden. Er drückte die Frau an die Wand, aber sie hatte keine Angst vor ihm. Er verschleppte sie in einen Gang und vergnügte sich mit ihr, wobei sich die Frau nicht wehrte, was Ganondorf nur immer weiter verwunderte. All das hatte seinen Sinn und Zweck, wie er kurz darauf erfahren sollte. Sie testete ihn… je mehr sie ihn verführte, ablenkte… desto mehr ergründete sie ihn, um ihn in einem anschließenden Kampf auf die letzte Probe zu stellen.
Allem Anschein nach hatte sich Ganondorf zu ihrer Zufriedenheit in ALLEN Disziplinen gut geschlagen und sie entwand sich jedem seiner Griffe. Sie gab auch Preis, dass sie eine ausgebildete Kämpferin sei und das sie hier sei um ihm beim Ausbruch zu helfen.
Er nahm ihre Hilfe an, alleine deswegen weil sie die erste Frau war, welche es geschafft hatte ihn zu faszinieren. Sie stellte sich ihm als Harmoyn vor und meinte es sei bald Zeit zu handeln.
In der nächsten Nacht trafen sie sich wieder… doch zu seinem Bedauern nur um sich erst einmal zu unterhalten. Harmoyn offenbarte ihm, dass es in einem fernen Winkel des Landes jemanden gab, der sehr interessiert an ihm war und diese Person wollte, dass sie ihm bei der Flucht half, doch sein seine Absichten keine Guten. Zudem wolle Harmoyn nicht, dass sich diese Person und Ganondorf treffen, obgleich sie für diese Person arbeiten würde.
Sie zeigte auch dem König der Gerudo, wo sie Waffen in den Mienen versteckt hatte, mit Hilfe von zwei seltsamen Steinen. Anscheinend war die Zeit für den Ausbruch gekommen.
Beide Steine schienen hoch magisch zu sein… und einer hatte eindeutig die Kraft eines Erdzaubers in sich gebunden, der es vermochte Stein und Erde zu bewegen. Mit seiner Hilfe gruben sie sich langsam aus der Miene heraus.
Ihre Flucht wurde jedoch bemerkt, dennoch schafften sie es, dadurch das sie sich auftrennten, zu fliehen. Nun war Ganondorf wieder einmal mit Harmoyn alleine, in einer Höhle, wo sie Schutz vor der Kälte suchten. Erneut verkehrten die beiden miteinander, aber dieses Mal nach den Spielregeln von Harmoyn, sanften Regeln, welche langsam zu einem Umdenken bei Ganondorf führten.
Dennoch war er sauer das er nicht bekam was er wollte und so am nächsten Tag alles andere als gut gelaunt, trotz des Hasen welchen Harmoyn erlegt hatte. Eine weitere Überraschung des Tages sollte sein, dass die Frau plötzlich eine Rüstung hatte, welche sie hier wohl ganz in der Nähe versteckt hatte.
Ihr Weg führte sie anschließend zum Waldrand, keinen von Ihnen hielt noch etwas in Ikana und dort sollten sie auch Bravon wiedertreffen, welcher in einem Baum hing.
Schnell eilte Ganondorf dem armen Kerl zur Hilfe und zusammen mit der jungen Kriegerin schlug er so einige Ranken nieder. Ihr Tun blieb jedoch nicht unbemerkt, eine junge Frau nährte sich ihnen, die ihnen ihre Hilfe anbot und sich anscheinend der momentanen Gefahr nicht bewusst war. Sie hielten das junge Ding an zu fliehen so lange sie noch dazu im Stande war, doch tat sie es nicht.
In der Zwischenzeit, während sie sich noch irgendwie mit der Frau unterhielten, schafften sie auch Bravon aus den Ranken zu befreien und abzuhauen, wobei ihnen die junge Frau folgte.
Sie bat die drei Weggefährten um Hilfe, doch wollte Ganondorf ihr nicht helfen, ganz im Gegensatz zu Harmoyn, welche sich sofort die Sorgen der Fremden anhörte. Diese wollte sie anscheinend begleiten, nur ein Stück, bis sie den Ort fand an welchen sie gehörte. Als Ganondorf gerade seine Einwände kund tun wollte, fiel ihm erneut Harmoyn ins Wort und erlaubte es der Fremden sie zu begleiten. Die Antwort auf die Frage, welchen Ort sie jedoch suchte, verwunderte alle drei anderen. Sie wollte in das Reich der Toten und der Grund war recht simpel… sie war ein Geist und sollte längst kein Teil dieser Welt mehr sein.
Nach einem kleinen Plausch darüber wie der Geist, welcher sich als Synola vorstellte, ihr Ableben gefunden hatte, brachen die vier nun gemeinsam auf.
Als es dunkel wurde, fanden sie schließlich eine Lichtung, auf welcher Ganondorf befahl, dass sie hier rasten würden und die Nachtwache komplett an Synola fallen solle, welche keine Einwände hatte und gegen die Gesellschaft von Bravon schien sie ebenfalls keine Einwände zu haben.
Am nächsten Morgen setzten sie ihren Weg fort.
Noch immer war es ihr Ziel den Wald hinter sich zu lassen bis Synola die Gruppe darauf aufmerksam machte, dass sie doch für einen Marsch durch den Wald mehr als schlecht ausgerüstet waren. Zum Glück wusste sie von einem alten Schmugglerlager in der Nähe.
Auf dem Weg dorthin gab es einen kleinen Plausch darüber, warum das Geistermädchen noch in dieser Welt verweilte, doch eine Antwort fand man nicht.
Nach einer kleinen, etwas längeren Wanderung, erreichten sie dann auch das Schmugglerversteck, welches gut verborgen hinter ein paar Gebüschen lag. Sofort war die Neugierde eines jeden von ihnen geweckt und als sie die Höhle betraten, folgten sie einem Gang bis zu einer Sackgasse. Dort fanden sie zum Glück auch was sie suchten, warme Kleider und Nahrung… nur um dann gleich im Anschluss in eine Falle zu tappen. Der Gang hinter ihnen stürzte ein.
Für Ganondorf war dies ein deutliches Zeichen, dass hier etwas wichtiges versteckt sein musste.
Der Raum in welchem sie fest steckten, entpuppte sich dann doch als keine Sackgasse und sie fanden einen Weg welchem sie folgen konnten.
Schließlich erreichten sie einen großen, finsteren Raum. Seine Größe konnte an dem Echo des Plätschern von Wasser ausgemalt werden.
Sie schienen in etwa die Mitte des Raumes erreicht zu haben, da vernahm die Gruppe schwere Schritte in der Ferne und der Schein einer Fackel erleuchtete einen Gang am anderen Ende des Raumes. Die Gruppe versteckte sich hinter riesigen, Stalagmiten und wartete darauf, dass die anderen näher kamen. Die Fremden leuchteten in die Höhle, doch die Schatten des Gesteins verdeckte die Gruppe von Ganondorf.
Dem Gespräch der in etwa 5 Gestalten nach zu folgen, waren sie auf der Suche nach ihnen.
Sie warteten… bis die Suchenden verschwunden waren und schlichen weiter ihres Weges, mit der Gewissheit, dass es einen Ausgang aus der Höhle geben musste.
Doch so einfach schien es nicht zu werden, sie kamen bei einem Raum an, welcher den einzigen Weg welchen sie hatten kreuzte und es waren Stimmen zu hören.
Kurz hatten sie die Chance ein Gespräch zu belauschen, bei welchem es um eine Kette ging und dann ergriffen sie auch schon die Initiative. Sie stürmten den Raum und einige Banditen ergriffen sofort die Flucht. Ganondorf und der Boss der Banditen standen sich gegenüber und kreuzten die Klingen.
Indessen waren Bravon und Harmoyn damit beschäftigt sich um die anderen Banditen zu kümmern und einer von diesen Kriminellen wagte es sogar Synola anzugreifen, was nur darin endete, dass dieser panisch das Weite suchte nachdem sein Angriff ins Leere ging.
Am Ende sollte Ganondorf als Sieger aus diesem Kampf hervorgehen, er hatte seinen Gegner am Hals gepackt und gegen die Wand gedrückt. Nun galt es herauszufinden was es mit dieser Kette auf sich hatte. Alles in allem schien sie magisch zu sein, doch welcher Zauber ihr inne lag, dass wusste der Bandit nicht, welcher kurzerhand auf Rat Harmoyns als Gefangener genommen wurde. Man brauchte ja jemanden der sie durch die Höhlen führen konnte.
Mit etwas Überredungskunst gelang es ihnen dann auch, dass der Bandit tat was man von ihm wollte und so führte er sie sicher aus der Höhle heraus.
Ihr Weg führte sie nun weiter an einer toten Dekuranha vorbei und… an Horrorkids, welche finster lachend in den Bäumen hockten. Diese hetzten ihre Marionetten der Gruppe hinter her.
Eine von ihnen wurde von Ganondorf zerstört, sodass sich die ganze Gruppe den Zorn der Kinder zugezogen hatte. Sie brauchten nun ganz dringend einen sicheren Ort und auf Anraten des Gauners begaben sie sich zu einer Lichtung, in paar Kilometern Entfernung.
Wie durch ein Wunder sollten sie diese mehr oder weniger heile erreichen.
Die Lage schien hier halbwegs sicher zu sein und deswegen beschloss die Gruppe hier ihr Lager für die Nacht aufzuschlagen, auch wenn der Gauner am liebsten sofort das Weite gesucht hätte.
Die erste Wache übernahm Harmoyn, welche ein sehr angenehmes Gespräch mit Synola führte. Die zweite Wache… Ganondorf. Die beiden wechselten kein Wort.
Nach Anbruch der Dämmerung brach die Gruppe und kam dabei nicht sehr weit. Schon am Rande der Lichtung hielten sie an. Irgendetwas hatte hier einige Bäume zu Fall gebracht.
Ihr Weg führte an der geschlagenen Schneise entlang, bis zu einem sehr ramponierten Dekubaum.
Synola rannte vor in das Innere des Baumes und ein lauter Schrei erfüllte den Wald, denn sie hatte Blut entdeckt, viel Blut.
Sie suchten nach Spuren eines Kampfes und wurden sehr schnell fündig. Einige Trümmer wiesen auf einen Golem hin, welcher wohl nun nicht mehr in Takt sein dürfte. Zudem gab es große Schäden am Baum, einmal von dem Blut abgesehen.
Wie es schien besaß Synola einen immensen Wissensschatz was die Vergangenheit betraf, wusste sie doch von den Bäumen und den Golems… und sie hatte in einem Krieg gedient, so langsam empfand sie Ganondorf nicht mehr als Last.
Langsam schritten sie voran und sie merkten erst nicht, wie eine gigantische Kreatur sie verfolgte. Erst als der Geifer der Kreatur aus den Bäumen auf sie heruntertropfte wurden sie sich ihrer Lage bewusst. Sie waren einem Ghoma in die Falle gelaufen.
Sie setzten zur Flucht an und liefen um ihr Leben und sei dass nicht schon genug gewesen, so waren sie wieder in einem Gebiet, wo es diese aufdringlichen Ranken gab! Genau in dem Moment wo sie diese Dinger bemerkten, wurde der Gauner geschnappt und von dem Ghoma durchbohrt. Der Gauner war binnen von Sekunden Spinnenfutter.
Unermüdlich rannten sie weiter, bis sie eine magische Grenze passierten. Keiner von ihnen ahnte, dass sie in dem Moment den verfluchten Teil des Waldes hinter sich gelassen und Ikana.
Beim Rennen sahen sie noch, als sie über die Schulter blickten, dass die Spinnen teilweise in Flammen aufgingen.
In einem größeren Abstand zur Grenze schlugen sie ihr Nachtlager auf.
Am nächsten Morgen hörten sie wieder das Lachen von Kindern, doch waren es dieses Mal Kokiri. Freundliche und verspielte Waldgeister. Sie folgten dem Lachen und erreichten ein Kokiridorf, wo sie hofften ihre Vorräte aufstocken zu können. Als sie sich etwas mit den Kindern des Waldes unterhielten erfuhren sie auch von weiteren Reisenden, welche wohl teils schwer verletzt zu sein schienen. Sofort wollte Synola helfen, immerhin war sie Heilerin und so geleitete man die Gruppe zu dem Arzt Jolik.
Was… oder besser wen Ganondorf dort sah, damit hätte er niemals gewagt zu rechnen. Link und Zelda. Hätte ihn dieser dämliche Arzt nicht überrumpelt, dann … vermutlich hätte er weiter wie geschockt in der Tür gestanden. Die ganze Zeit über hatte Ganondorf gehofft, dass er Link nicht treffen würde.
Er musste den Kindern helfen, es war viel zu gefährlich für die beiden hier alleine im Wald.
Sie beschlossen nach den Kindern zu suchen, doch waren diese längst geflohen, fort von dem Arzt und ihre Spuren verschwanden ebenfalls im Nichts, als hätten sie Flügel bekommen und sein davongeflogen. Es blieb ihnen nur sich zu überlegen wo das nächste Ziel der Kinder liegen könnte, um sie dort abzufangen. Ihr Ziel würde vermutlich das Schloss Hyrule sein, also mussten sie sich nur Richtung Westen begeben.
Stunde um Stunde verging, doch schienen sie den Kindern nicht näher zu kommen. Die Sorge um die Kinder wuchs, doch was sollten sie tun? Harmoyn hatte den Vorschlag sich zum Hauptposten der hylianischen Armee in Phirone zu begeben, die Prinzessin würde gewiss bei einer Festungen vorbeischauen um dann Geleitschutz zu erhalten. Das jedoch war nicht im Sinne von Synola, die Kinder brauchten immerhin jetzt ihre Hilfe.
Langsam zerbrach sich Ganondorf seinen Kopf ob es das alles wert sei… war Mitleid es wert sich um jemanden zu kümmern? Sollte er aus Rache handeln und Ikana den Erdboden gleich machen? Nein… er würde sich um Link kümmern und ihn mir in sein Reich nehmen, um die Geheimnisse zu ergründen welche den Jungen umgaben. Der Wald schien seine Sinne zu schärfen und so wurde er empfindlicher für alles mögliche und Link… wirkte anders auf ihn, dass musste ergründen und sei es auch teilweise deswegen um Agahnim eine auszuwischen, denn immerhin hatte er nur Link unter den Schutz von jemanden gestellt, also musste er wichtig sein!
Doch das reichte ihm nicht, er verlangte nach mehr! Vor allem nach mehr Macht. Während er mit seiner Gruppe unterwegs war, begann er Pläne zu schmieden. Zelda würde ein hervorragendes Druckmittel für Hyrule abgeben und Link? Nun er war irgendwie zu einem Geheimnis geworden. Am Ende stand aber der Entschluss, dass er über alle Reiche herrschen wollte. Um seinen Plan in die Tat umzusetzen, machte er den ersten Schritt, oder besser gesagt, er stiftete Bravon dazu an. Er entsandte den Soldaten um das Kokiridorf erneut aufzusuchen, zwecks Informationsbeschaffung. Laut Synola sollten Feen und Dekubäume wissen was in den Wäldern gerade vor sich ging und Waldgeister wussten gewiss wo man solche Kreaturen auffinden konnte.
Mitten in der Nacht kehrte der Soldat jedoch schon zurück, mit einer gefangenen Fee. Unter Androhung von Folter verriet diese, wo sich zur Zeit die Kinder aufhielten. Ganondorf war zufrieden und eliminierte das kleine Geschöpf, Mitwisser konnte er nicht gebrauchen, schon gar nicht wenn sie die Kinder warnen konnten.




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