Projekt: HyruleZ

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Was bisher geschah


Ereignisse werden stets geschehen...


Am Hofe des König ist ein neuer Berater eingetroffen. Ein Mann mit dem Namen Agahnim, in dem die Hoffnungen des Königs ruhen. Für viele Menschen des Reiches ist er jetzt schon das Beste das jemals dem Land geschehen konnte. Dennoch, was keiner bis zu diesem Zeitpunkt wusste, war, dass er bereits im Hintergrund seine Fänden zu einem undurchdringlichen Netz spannte, um das Reich langsam unter seine Kontrolle zu bekommen. Auf seine Kosten ging vermutlich auch die Entführung der Prinzessin Zelda, zukünftige Erbin des Throns.
Dies jedoch ist nicht das einzige Unheil, welches das Land heimsucht. Neu-Hyrule ist einem Gerücht zum Opfer gefallen, das besagt, dass der König von Alt-Hyrule einen Krieg gegen sie schmiedet. Ein Trupp der fähigsten Männer wurde zur Grenze von Neu-Hyrule entsandt, um die Wogen zu glätten. Indessen wurde der König von Hyrule zu den Goronen gerufen, weil es dort wichtige Dinge zu klären gibt.
So machten sich der König, welcher sich nicht um den Verbleib seiner verschwundenen Tochter sorgte, zusammen mit seinem engsten Berater Agahnim auf den Weg zu den Goronen. Immerhin kümmerte sich eine spezielle Geheimeinheit, die Archadro Einheit, um den Verbleib der schon seit Tagen verschwundenen Prinzessin.
Das Schloss war nun ohne Führung und Befehle zurückgelassen worden. Keiner der Berater wusste was der König für Vorstellungen hatte, wie es denn weiter gehen sollte. Ein Herd für Intrigen und Konflikte war entstanden.


Eine geheimnisvolle Gefangene wurde in den geheimen Kerker des Schlosses gebracht. Wie sie dorthin kam, ist bis zu diesen Zeitpunkt ungeklärt. Vermutet wird, dass Magie im Spiel war.

Dessen ungeachtet bangt momentan der Thronerbe Link um sein Leben, da die dritte Frau des Königs, Leonora, ihn aus den Weg schaffen will. Als dann eines Nachts eine Leiche in seinen Gemächern auftaucht, wird er kurze Zeit danach entführt und in den geheimen Kerker verfrachtet. Zusammen mit der geheimnisvollen Gefangen, die sich ihm als Zelda vorstellt, bricht er aus seiner Zelle aus und verhilft ihr mit zur Flucht.

Am darauf folgenden Morgen, nachdem das Verschwinden des Thronerben bemerkt wurde, macht sich der Wächter von Link, Ganondorf, König der Gerudos, auf den Weg ihn zu suchen.


Seit der Ankunft Agahnims war die Prinzessin stehts bemüht ihren Vater davon zu überzeugen, dass dieser unheimliche Mann nicht gut für das Königreich sein konnte. Die Vergangenheit Aganihms war gänzlich unbekannt und er hatte es binnen weniger Monate geschafft, der engste Vertraute ihres Vaters zu werden.
Ihr Misstrauen sollte sie nicht enttäuschen. Als sie den Entschluss gefasst hatte sich dem Mann entgegen zu stellen, wurde sie eines Abends in der Bibliothek des Schlosses mit einem Schlafpfeil außer Gefecht gesetzt. „Der Zirkel lässt dich grüßen“, waren die letzten Worte welche sie für eine lange Zeit hören sollte.
Als sie ihre Augen aufschlug befand sie sich an einem finsteren Ort. Es war kalt, nass und stank fürchterlich. Sie vermutete, dass sie Agahnim in einen Kerker hat verschleppen lassen, doch wo war dieser Kerker? Irgendwo in der Nähe der Hauptstadt, soviel war sicher… aber was sollte sie nun tun?
Verzweifelt rief sie nach ihren Vater, bis sie die Kräfte verließen.

Weiter geht es mit der gemeinsamen Geschichte mit Link.


Alles sollte damit beginnen, dass der junge Kronprinz eines morgens verschlief und von seinem Ausbilder, sowie Leibwächter, Ganondorf unfreundlich aus dem Schlaf gerissen wurde. Dieser machte dem Jungen Beine, auf das er sich auf dem schnellsten Wege zum Trainingsplatz begab, wo schon seine Halbgeschwister auf ihn warteten.
Diesen Tag war Link dazu verdammt mit seinem Halbbruder Elras zu trainieren, dem zweitältesten Sohn seines Vaters und Leonora, der wohl liebsten Gattin seines Vaters, welcher er, Link, schon immer ein Dorn im Auge gewesen ist.
Es sollte auch jener Tag sein, an welchem Link das Vertrauen in seinen Leibwächter verlieren sollte, der offen zugab, dass er ihn lieber untergehen sehen würde.
Auch sollte an diesem Tag der erste Mordanschlag auf Link verübt werden, von seinem Halbbruder Elras, welcher versuchte Link beim Training zu ermorden, aber von Ganondorf gerade noch so aufgehalten wurde.
Das Ganze konnte natürlich nicht ohne Konsequenzen bleiben und so wurde Link noch am selben Abend zu Leonora gerufen, welche wollte das er ein anderes Benehmen an den Tag legte, denn immerhin hätte Elras wegen IHM Ärger mit Ganondorf bekommen. Link, welchem langsam der Kragen platzen, versuchte sich gegen Leonora durchzusetzen und wurde dafür als Strafe mit Nachttopfdienst beauftragt, ebenso Theor, welcher nur Link zu Leonora gebracht hatte. Da sich Link von dieser Frau gewiss keine Befehle geben ließ, verrichtete er diesen Dienst nicht und ließ den armen Theor mit dieser Aufgabe alleine zurück.
Wutembrandt hatte er sich zurück in sein Zimmer gezogen und versuchte sich dort seinen Studien zu widmen, bis plötzlich ein nasser und erbärmlich stinkender Theor in sein Zimmer geschubst wurde, bewaffnet mit einem Dolch.
Es stellte sich sehr schnell heraus, dass Elras von seinem kleinen Halbbruder verlangt hatte, Link zu töten, doch mit ein paar beschwichtigenden Worten konnte Link dem Kleinen den Dolch abnehmen und ihm zumindest etwas Trost spenden. Da keiner von ihnen gewillt war Elras in die Arme zu laufen, kletterten sie über dem Sims rüber zum Zimmer von Ganondorf.
Doch viel Hilfe konnten sie sich nicht vom ihm erhoffen, er glaubte ihnen nicht und doch folgte er den Kindern, welche er aus seinem Zimmer geschmissen hatte, um sie nur kurz darauf in noch größere Gefahr zu bringen. Ganondorf hatte es gewagt Elras zu verletzten und nicht einfach so, nein, er hatte ihm einen Finger gebrochen! Als Link langsam wieder Herr seiner Sinne wurde, begann er Hilfe für Elras zu holen und brachte den Arzt des Schlosses zu seinem verhassten Halbbruder.
Verängstigt und hilflos, wobei er sehr wohl wusste welche Konsequenzen ihm blühten wenn man ihn noch diese Nacht die Falschen finden würden, versteckte sich Link im verlassenen Schlafzimmer seiner Mutter.
Als er erwachte war es noch immer dunkel und so hatte er ein wenig Zeit vor den anderen seinen Belangen nachzugehen. So begab er sich unter anderem zum Speisesaal, wo er in Ruhe frühstücken wollte, jedoch keinen Bissen herunter bekam. „Es gibt viele Möglichkeiten an Unfällen zu sterben.“ Hallten die Worte von Leonora in seinem Kopf wieder und so begab er sich durch einen Geheimgang runter in die Stadt, um sich dort etwas zu essen zu organisieren.
Hier wurde ihm auch wieder einmal die Lage Ikanas bewusst. Die Preise für die Lebensmittel waren horent und es war nur zu hoffen, dass die Speicher für den Winter gefüllt genug waren.
Weiterhin sollte er an diesem Tag wieder einmal mit Elras trainieren, zumindest wollte sein Halbbruder dies so, um ihn zu schützen. Es war ein Dankeschön an ihn, dafür das er den Arzt organisiert hatte. Doch sobald sein Finger verheilt war, so Elras, würde er ihn eigenständig umbringen! Das Training als solches war die reinste Schinderei, anscheinend ließ Ganondorf seinen Frust an ihnen aus, denn es gab wohl ein Zusammentreffen zwischen ihm und Leonora letzte Nacht, welches den General arg verstimmt hatte.
Vollkommen geschlaucht von letzter Nacht und dem Training begab sich Link zielgerichtet nach dem Abendessen in seine Gemächer, wo ein heißes Bad auf ihn warten sollte. In diesem jedoch schwamm eine tote Bedienstete.
Plötzlich stand dann auch noch Ganondorf hinter ihm, welcher sich erkundigte was er hier mit der Leiche trieb. Natürlich nichts und er konnte seinem Leibwächter auch nicht sagen, ob noch jemand von der Leiche wusste, was diesem gar nicht zu gefallen schien. Alles in allem war die Unterhaltung merkwürdig, vielleicht war er aber auch selber nur vollkommen überfordert und zog sich so, auf Anweisung von Ganondorf, zurück. Sein Weg führte ihn in die kleine Stube, wo er es sich gemütlich machte und seinen Gedanken nachhing, was denn aus ihm werden sollte. Das ihm diese Entscheidung jedoch noch diesen Abend abgenommen werden sollte, dass konnte er nicht ahnen. Als er sehr vertieft in seinen Gedanken war, wurde er von jemanden überrumpelt und ins Land der Träume befördert.
Erst einige Stunden später sollte er im Kerker erwachen… jenem Kerker in welchem er eine schicksalhafte Begegnung haben sollte.

Weiter geht es mit der gemeinsamen Geschichte mit Zelda.


Der König von Hyrule war zwar ein Mann von hoher Abstammung, aber mit einem einfachen Gemüt. Schwere Entscheidungen überließ er seinem neuen, engsten Berater Agahnim, über dessen Unterstützung er sich sehr freute. Wo er nur konnte befolgte er den Rat des Mannes und doch, wenn es die Umstände verlangten, so traf er seine eigenen Entscheidungen.
So auch bezüglich des eintreffenden Heeres von Neu-Hyrule an der Grenze. Etwas das in den Augen des Königs sofort geklärt werden musste und so entsandte er sofort seine besten Männer dorthin. Für andere Sachen ließ er sich weniger Zeit, Angelegenheiten welche ihm weniger Sorgen bereiteten, wie das Verschwinden seiner einzigen Tochter. Erst nach Tagen begann er ein Unbehagen zu fühlen und entsandte eine Geheimeinheit um nach der Prinzessin zu suchen.
Sie würde gewiss schnell wieder auftauchen.
Lange konnte er sich auch mit diesem Problem nicht herumschlagen, denn ein Entsandter der Goronen erbot ihn darum in seinem Dorf vorbeizuschauen, der Seher der Goronen hätte eine Vision gehabt und müsse diese mit ihm teilen.
Nach einer kurzen Besprechung mit seinem engsten Berater hatte er noch am selben Tag den Befehl zum Aufbruch gegeben, auch wenn er sich nicht ganz sicher war, ob diese Reise denn nun wirklich so wichtig war.
Je weiter er sich von seiner Heimat entfernte, desto schlimmer wurden die Sorgen um seine Tochter. Da er nun nicht mehr im Schloss weilte, konnte ihm seine Spezialeinheit nicht auf dem Laufenden halten. Doch sollte das nicht mehr für lange seine Sorge sein.
Während er auf der Steppe in einem Gasthaus unterkam, sollte sich etwas schreckliches ereignen.
Als er dabei war seine Unterlagen zu studieren, vernahm er ein seltsames Geräusch und begab sich nach einem Moment des Zögerns runter in die Bierstube. Dort fand er seine Wache bewusstlos vor und sah sich einem vernarbten Mann gegenüber, welcher sich als Anführer einer Diebesbande zu erkennen gab. Doch war das Verhalten des Banditen höchst merkwürdig.
Er zweifelte die Würdigkeit des Königs an und verließ dann ohne weiteres das Gebäude.
Dies jedoch sollte nur der Auftakt einer schrecklichen Nacht sein. Sein engster Vertrauter, niemand anderes Agahnim, fiel ihm in den Rücken! Mit einem seltsamen Lied raubte er ihm nicht nur die Sinne, sondern all seine Erinnerungen.
Als gebrochener, verlorener Mann wurde er in die Nacht getrieben…
Ohne es zu wissen kam ihm der Mann mit dem Narbengesicht zur Hilfe. Dieser hatte sich einem fahrenden Handwerker in den Weg gestellt und diesen auf ihn aufmerksam gemacht, ebenso hatte dieser den Handwerker darum gebeten sich um eine „Person“ (den König) zu kümmern.
Ab dem Moment wo der Handwerker den König fand, begann sein neues Leben, ohne Erinnerungen daran wer er war.
Lange jedoch verweilte der König an der Seite des Handwerkers, er machte sich nach einer Weile des gemeinsamen Reisens auf seinen eigenen Weg zu finden. So irrte er ziellos über die verschneiten Ebenen Hyrules.
Oft dachte er darüber wer er war und er kam zu dem Schluss, dass er ein Obdachloser sein musste, so spärlich bekleidet wie er war, auch wenn eine innere Stimme zu ihm sprach, dass er sich irrte.
Sein Weg sollte ihn nach einer Weile zu einem verlassenen Bauernhof führen. Deutliche Spuren eines Angriffs waren hier zu sehen. Vermutlich hatten Banditen den kleinen Hof überfallen und nur gerade so wenig dagelassen, dass der König ein kleines Feuer entzünden konnte um nicht in der Nacht zu erfrieren.
In jenem Bauernhof begann der Alte auch sich eine neue Vergangenheit zu weben. Viele Ideen geisterten durch seinen Kopf, bis er eine gefunden hatte, mit welcher er überleben konnte.
Ein Berater sollte es werden, denn anscheinend vermochte er es sich gewählt auszudrücken. Vielleicht ist er einst der Bedienstete eines Adeligen gewesen… doch das galt es noch herauszufinden.


Seit seiner Ankunft am Schloss Hyrule war kein Tag vergangen, an welchem er nicht versucht hatte weiter in der Gunst des Königs zu steigen und die Schmutzwäsche der anderen Berater zu durchwühlen. Es verging nicht ein Tag, an welchem er seinem Ziel nicht näher kam und es verging ebenso wenig kein Tag, an welchem ihm nicht die Prinzessin in die Quere kam.
Sie war die einzige Person im Schloss, welche ihm auf die Schliche kam und so kam es eines Tages wie es kommen musste, er sorgte dafür das sie verschwand. Der Zeitpunkt konnte kaum besser gewählt sein. Der König war voll und ganz damit beschäftigt eigenständig das Königreich in den Untergang zu führen. Ohne weitere Nachforschungen hatte er an die Grenze einen Trupp Soldaten entsandt um einem Gerücht nachzugehen… was im schlimmsten Fall einer Kriegserklärung gleichkommen würde. Der einzige Grund weshalb Agahnim kurzzeitig die Soldaten aufhielt um sie zur nötigen Vorsicht zu ermahnen.
So achtete der König kaum das Verschwinden seiner Tochter, was Agahnim nur teilweise in die Hände spielte, fand er dieses Benehmen doch recht merkwürdig.
Doch hatte er nicht lange Zeit dazu sich den Kopf darüber zu zerbrechen. Ein Gesandter der Goronen hatte den König darum gebeten in sein Dorf zu kommen und ohne zu zögern hatte dieser den Aufbruch befohlen, nach einer kleinen Überredung seinerseits.
Agahnim war aufgrund der Worte des Goronen bewusst, dass die Reise wichtig war, eine Vision war immerhin im Spiel, vom Seher der Goronen.
In einem Gasthaus sollten ihm dann seltsame Ereignisse in die Hände spielen.
Ein mit einem vernarbten Gesicht betrat kurz nach Einbruch der Nacht das Gasthaus und kurz darauf brachen alle Wachen zusammen, welche dem König als Geleitschutz dienen sollten.
Als er sich in einer dunklen Nische versteckte, konnte er kurz darauf ein hoch interessantes Schauspiel beobachten. Der König fand seinen Weg runter in die Bierstube und stellte sich dem Mann, welcher vorgab ein Bandit zu sein. Die Worte die er jedoch an den König richtete, waren anderer Natur. Er warf dem Herrscher vor, dass er unwürdig sei und dass das Schicksal Hyrules in den Händen von jemand anderem liegen würden. Danach verschwand der Bandit aus dem Gasthaus, als sei er nur gekommen um dem König diese Worte an den Kopf zu werfen. Worte die den König verwirrten und Agahnim seine sehnsüchtig erwartete Chance einräumten.
Der Moment war gekommen auf welchem er so lange hingearbeitet hatte!
Niemand stand ihm im Weg, es gab keine Zeugen.
Er konfrontierte den König und belegte ihn mit der Elegie des leeren Herzens. So nahm er dem König seine Erinnerungen und sowie einiges seiner Kraft. Die abgemagerte Gestalt schickte er, in nicht mehr als einem Nachthemd bekleidet, in die kalte, finstere Nacht hinaus.
Neben Agahnim stand nun eine leere Hülle, eine Kopie des Königs, welche er nach Belieben kontrollieren und manipulieren konnte.
Die Herrschaft über Hyrule war zum greifen nahe.
Sein Plan sollte auch weiter aufgehen. Keine der Wachen hatte den Tausch bemerkt, niemand ahnte das eine Puppe an der Seite von Agahnim schritt.
Nun lenkte Agahnim die Truppe, zwar noch im Geheimen, aber Wiederworte würde es keine mehr geben und wie berauscht erreichte er das Reich der Goronen, wo ihm seine Macht nichts zu nützen schien. Die aufmerksamen und doch seltsam argwöhnischen Goronen des Dorugia Stammes schienen an der Echtheit des Königs zu zweifeln und ließen nach einem Botschafter schicken. Allem Anschein nach schien es nicht so einfach zu werden wie gedacht.
Dennoch schaffte er es die Goronen davon zu überzeugen, dass der König echt war, einzig und alleine dadurch, dass er die Worte welche in der Einladung verfasst waren wiedergeben konnte.
Die Schwierigkeiten schienen nicht abnehmen zu wollen, aber Agahnim musste sich gedulden, vermutete er doch einen der Weisen bei den Goronen.
Seine einzige Hoffnung bestand momentan in der legendären Gastfreundschaft der Goronen.
Als er darauf warten musste zu dem Stammesführer vorgelassen zu werden, kamen weitere Gäste an. Mitglieder eines Orniestames. Die Angelegenheit wurde für Agahnim immer undurchschaubarer.
Zusammen mit den Ornie wurde er zu dem Stammesführer geführt, offenkundig hatten auch die Ornie eine Nachricht, welche für die Ohren des Königs bestimmt war… oder eher aller Ohren die anwesend waren. Die Nacht solle über ihre Völker hereinbrechen, so der Stammesführer der Goronen, eine Nacht voller Schrecken.
Als sei das nicht schon dramatisch genug gewesen, so betraten kurz darauf ein blinder Gorone, der Diener des Wächter der Goronen und ein Orni mit nur einem Arm, der seit 10 Jahren für tot erklärte Seher der Ornie den Raum.
Sie verkündeten davon, dass sie die nächste Zeit nur bewältigen könnten, indem sie zusammen halten würden und dafür den König der Menschen an einen Ort führen müssten. Um welchen Ort es sich dabei handelte, das vermochte der Ornie nicht mehr auszusprechen, denn eine Wache der Ornie unterbrach ihn. In dem Moment ging eine gewisse Bewegung durch den Raum, welche für Ablenkung sorgte. Eine Ablenkung welche der Seher der Ornie nutzte um unbemerkt an Agahnim heranzutreten. Der Seher flüsterte ihn ins Ohr, das er wüsste was er wollte und das er ihn begleiten würde. Viel Zeit zum reagieren blieb Agahnim nicht, denn einige Wachen der Goronen stürmten den Raum, gefolgt von schwarzen Schatten.
Schatten… Wesen der Finsternis, keine Waffe schien sie verletzen zu können und auch die Magie des Goronensehers schien wirkungslos zu sein. Die Blitze welche Agahnim jedoch verschoss, sollten nicht ihr Ziel verfehlen und eben so wenig ihre Wirkung. Doch trat diese zu spät ein. Die Klaue des Schattens schmettere ihn gegen die Wand und eine Gestalt schälte sich aus den Schatten und kam auf ihn zu. Eine Gestalt welche Agahnim zu kennen schien.
Mit kalten Worten richtete man folgende Worte an ihn: "Der Zirkel lässt euch grüßen!"
Als er aus seiner Ohnmacht erwachte, fand er sich in einer Zelle wieder, er vernahm Stimmen, die meinten man bräuchte nur die von den Göttern gesegneten… und man solle sich der Puppe entledigen. Es war eine ihm bekannte Stimme die sprach… nur konnte er nicht einordnen woher.
Kurz bevor er wieder in die Ohnmacht sank… merkte er auch wo er war, man hatte ihn in die Schattenwelt einführt.


Gemeinsame Reise mit dem Seher der Ornie, dem Wächter der Goronen und dem Weisen Ärol


Sein Instinkt, so vermutete zumindest der Junge Ärol, hatte ihn zu den Verliesen geführt, wo er seltsame Gefangene sah. Wesen aus der Welt des Lichts. Seltsam wirkten sie auf den Jungen und ganz besonders einer von Ihnen. Es war ein Mann gekleidet in einer lila Robe. Alles in Ärol verlangte danach diesen Mann zu beseitigen und so beugte er sich über ihn und wollte auf den Mann einstechen.
Genau in diesen Moment erwachte Agahnim und alles in ihm schrie danach, dass er leben wollte. In diesem Moment merkte er, dass er keinen Zugriff auf seine Magie hatte. Sein Griff ging ins Leere.
Dennoch sollte er nicht hier sein Ende finden, denn der Seher der Ornie ergriff die Hand des Jungen und rettete ihm so das Leben.
Während Agahnim noch mit seiner Verwirrtheit kämpfte, wurde der Junge von dem Ornie bei Seite gezogen. Man würde den Mann in der lila Kutte noch brauchen, so schwer das auch zu begreifen sei. Ärol schien all dies vollkommen gleich zu sein, verstand er doch die Bewohner der Lichtwelt nicht, wie man jemanden mit so einer Aura am Leben lassen konnte. Als er die Insassen in der Zelle vergammeln lassen wollte, griff eine befiederte Hand nach seiner Schulter, es war wieder der Seher der Ornie, welcher nun den Jungen darum bat ihnen zu helfen. Natürlich wollte der Junge nicht helfen, doch konnten ihn seltsame Worte des Ornies dazu bewegen „... von dir... geht etwas höchst... interessantes aus.“
„Ich glaube wir sind uns ähnlich...“
„Er wird uns nichts tun, du kannst dich darauf verlassen.“
Nur mit all seiner Überredenskraft vermochte es der Seher der Ornie den Jungen dazu zu bringen, ihnen zu helfen und so begann die Flucht aus der Schattenwelt.
Der Verzweiflung führte Ärol Agahnim, den Seher der Ornie, den „Wächter“ der Goronen und den „König“ durch die finsteren Gänge einer riesigen Festung.
So wurde die kleine Truppe auch durch einen engen Geheimgang geführt, welcher sie näher zum Aufgang bringen sollte. Während all dieser Zeit wo sie unterwegs waren, hatte Agahnim das Bauwerk, so gut es ging, studiert. Die Bauart ähnelte stark jener des alten Ikanas.
Am Ende des Geheimganges angekommen, wurden sie von einem Fratzendämon aufgehalten,welcher just in diesem Moment erwachte und die Einrichtung nach der Gruppe warf.
Es war Ärol, welcher begann die ganze Aufmerksamkeit des Wesens auf sich zu ziehen und so den Rest der Gruppe, aus vollkommenen Eigennutz, zu schützen. Es sollte dem Knaben auch wirklich gelingen, dass niemand sonst entdeckt wurde.
In diesem kurzen Augenblick der Ruhe sollte sich auch zum ersten Mal der „Wächter“ der Goronen melden. Er war fest davon überzeugt, dass der Junge wusste, wie sie die Schattenwelt verlassen konnten.
„Führe uns zu dem Ort an welchem sich dein Schicksal offenbaren wird“ so lauteten die Worte des Goronen.
Bis zur Wachkammer begleitete sie der Junge noch oder minder freiwillig und ab diesem Punkt wollte er sich absetzen. Eine Tatsache welche Agahnim nicht dulden konnte! Er brauchte den Jungen! Mit einem Satz stand er bei diesem und hielt dem Jungen eine Klinge an den Hals. In diesem Moment holte jedoch der Gorone aus… und schlug zur Verwunderung von Agahnim nicht ihn, sondern Ärol, welcher in Ohnmacht sank.
„Wir müssen nicht raus. Der Junge kann uns auch so helfen“
„Ich weiß, was du willst, du wirst es wohl auch kriegen. Aber nicht jetzt und nicht heute.“
„Er ist unser Schlüssel - er wird es immer sein. Und vielleicht ist er auch deine Erlösung.“
So der Gorone.
Ihr neues Ziel war der Wohntrakt… um genauer zu sein die Wohnung von Ärols Familie, ganz zu seiner Verwunderung. Der Gorone schien über sehr seltsame Kräfte zu verfügen, schien er doch zu wissen wo Ärol lebte.
Hier schienen sie hergekommen zu sein, damit sich der Junge von seiner Heimat verabschieden konnte und Objekte die ihm am Herzen lagen mitnehmen konnte.
Doch dieser Moment wurde von Ärol anders genutzt, den kurzen Moment welchen er alleine war, nutzte er um seinen Vater eine versteckte Nachricht zu hinterlassen.
Kurz nachdem er diese fertig gestellt hatte, brach auch schon der Gorone in das Zimmer des Jungen ein, mit der Faust durch die Tür zuerst. Der Junge wurde aus seinem Zimmer geschliffen, zurück in den Wohnbereich, wo ihn der Gorone auf den Boden schubste. Dieser Befahl Ärol, sie zurück in die Lichtwelt zu bringen. Da der Junge aber nicht wusste, wie das gehen sollte, wandte der Gorone Gewalt an. Er ergriff einen Arm des Jungen und war dabei diesen zu brechen. Unter panischer Angst und unfassbaren Schmerzen öffnete sich dann ein Portal in die Welt des Lichtes und Ärol sank in Ohnmacht.
Endlich hatte es Agahnim geschafft, endlich war er zurück in der Welt des Lichtes, zusammen mir dem Ornie, dem Goronen und dem Jungen… der König war fort… verloren irgendwo in der Festung der Schattenwelt.
Auf dieses Dilemma versuchte Agahnim auch den Goronen aufmerksam zu machen, doch wussten dieser und der Ornie, dass dieser König nicht echt war. Es sei nun wohl die Zeit zu planen und nicht um Intrigen zu schmieden!
„Wie du sicher weißt, sind wir zwei von den Göttern berührte. Und uns wurde die Zukunft gezeigt, eine Zukunft der Menschen... eine Zukunft der Sklaverei... und nein... nicht du wirst ihr Herr sein. Deine Intrigen werden bedeutungslos sein, die Reiche der Menschen werden untergehen... und all ihre Verbündeten werden leiden. Deshalb müssen wir zusammenarbeiten - deine Ziele müssen unsere sein.“
Dies waren die Worte des Goronen und sie brachten tatsächlich Agahnim zum nachdenken.
Diesen Moment der Ablenkung wollte Ärol nutzen um zu fliehen, doch nutzte Agahnim seine Magie und hinderte den Jungen so daran, immerhin brauchte er ihn weiterhin. Er versetzte Ärol in einen tiefen Schlaf und begab sich zurück mit ihm zu dem Goronen und dem Ornie.
„Als ich damals mit dem König der goronischen Einladung gefolgt bin, hatte ich meine Zweifel, doch auch konkrete Ziele. Euch ist es vielleicht nicht bekannt, aber es gibt sogenannte Weise. Diese aufzuspüren ist mein Begehr um sie um Hilfe zu bitten.“ sprach Agahnim zu den beiden, halb wahr, halb gelogen… und er sollte eine Antwort erhalten.
Unisono: „Agahnim, fremder in Hyrule, du erkennst nicht einmal einen Weisen, wenn du ihm gegenüberstehst. Die Kraft, die ihnen inne wohnt ist mehr als nur deine Magie. Und das obwohl du einer der Mächtigsten bist. Du brauchst sie nicht - es gibt andere, die deren Hilfe brauchen. Doch suche du nur weiter, du dunkler Mensch.“
„Es droht ein Krieg. Schlimmer als der Krieg, der den Menschen die Macht in Hyrule gab. Schlimmer als jener längst vergessene Krieg, dem du nacheiferst. Wir müssen uns helfen. Entscheide dich nicht jetzt. Doch du wirst es wissen, wann es soweit ist. Nimm den Jungen und gehe. Und achte auf die Schatten.“
Es war gesagt, was gesagt werden musste… die Gruppe trennte sich. An Agahnims Seite blieb nur Ärol zurück, alles andere als freiwillig.


Gemeinsame Reise mit Ärol


Ärol erwachte nach einem langen Schlaf und wurde sogleich von Agahnim belehrt, wie er sich zu benehmen hatte. Sie würden nun gemeinsam weiter reisen und ihr erstes Ziel sollte der Gasthof sein, wo Agahnim sich des Königs entledigt hatte.
Angekommen am Gasthaus fingen Agahnim an Zweifel zu plagen. Tat er das Richtige? Was sollte er bezüglich seiner neuen Gegenspieler unternehmen, von denen er nur ahnte wer sie sein konnten.
Der König Ikanas fasste einen Entschluss und bei diesem musste ihm Ärol helfen!
Er erwischte den Jungen in seinem Zimmer dabei, wie er gerade dabei war aus dem Fenster zu steigen. Agahnim war klar, dass der Junge eigentlich fliehen wollte und doch unterbreitete er ihm ein Angebot.
„Also Junge... ich habe dir ein Vorschlag zu machen. Ich reise in die Könisghauptstadt Hyrule, werde dort die Sachen erledigen, die es zu erledigen gibt und begebe mich dann auf Reise. Ich werde unsere Geschichte erkunden. Erstes Ziel werden die Zora sein. […] Ich mache dir ein Angebot. ich habe dich entführt, doch ich will, dass du mich begleitest, mich verstehst. Und dabei wirst du wohl auch deiner Geschichte - der Geschichte deines Volkes auf die Schliche kommen - und welche Rolle du bei der ganzen Sache spielst.“
Seine alten Ziele wollte er dennoch nicht aus den Augen verlieren und… seltsam, irgendwie schien ihm etwas an dem Jungen zu liegen.
Dieser… war verwirrt ob seiner Worte, zögerte und ging nicht direkt auf sein Angebot ein. Er wirkte überfordert und traurig und schien allem Anschein nur nach hause zu wollen und bürdete dabei Agahnim sämtliche Verantwortung für ihn auf.
Doch konnte Agahnim dem Jungen nicht dabei helfen in seine Heimat zurück zu kehren, doch sollten sie ein Medium auf ihrer Reise treffen, welches dazu in der Lage war, so würde er um dessen Hilfe bitten. Mit einem Handschlag besiegelten sie das Abkommen und Ärol war nun etwas freiwilliger an der Seite von Agahnim. Hatte er nur kurz überlegt zuerst zu den Zora aufzubrechen, so war er, nach einer längeren Überlegung, zu dem Schluss gekommen, dass sie zuerst Kakariko aufsuchen sollten, dort gab es die größte Bibliothek des Reiches und gewiss würde man dort die ersten Nachforschungen am besten anstellen können. Doch sollten sie erst dorthin reisen, nachdem der König Ikanas Hyrule in „fähigen“ Händen wusste.
Am nächsten Morgen wollte er dann so schnell wie möglich aufbrechen, wurde aber beim Frühstück von Ärol mit diversen Fragen gelöchert.


Seine Geschichte beginnt in dem Moment, wo er den Kronprinzen des Reiches Ikanas unsanft weckte, welcher am Schreibtisch eingeschlafen war. Mit einem lauten Faustschlag auf eben jenen Tisch riss er den Jungen aus dem Schlaf und schickte ihn ohne Umwege zum Trainingsplatz.
Er war der General Ikanas, Trainer der Prinzen und Prinzessinnen und Leibwächter des Kronprinzen. Er war der König der Gerudo und auf der Suche nach seiner Bestimmung in ein fernes, unbekanntes Land gereist.
Ihm lag nichts an den Bälgern des Königs dieses Landes, ihm war es gleich wer auf dem Thron sitzen würde, nur war es seine Aufgabe einen von Ihnen zu beschützen, wäre dem nicht so, so hätte gewiss nicht Elras, Sohn von Leonoras, daran gehindert Link umzubringen. Nur zu gerne würde er den Jungen scheitern sehen, doch lag es auch an ihm dies zu verhindern.
Trotz seiner Aufgabe wollte er es jedoch nicht offen zeigen, dass er dieser wirklich nachging. So beförderte er auch Link und Theor des Abends aus seinem Gemach, als sich diese über den Fenstersims hineingeschlichen hatten und ihn um Hilfe baten. Er glaubte kaum das jemand den Kindern wirklich Schaden zufügen wollte, schlich dann aber trotzdem, Links Sicherheit zuliebe, hinter her. Sie sollten nicht denken das ihm etwas an ihnen lag, oder sie womöglich noch anfingen ihn zu mögen.
So erwischte er dann auch Elras auf frischer Tat, wie dieser sein Schwert zog und sich auf die beiden anderen stürzen wollte. Er griff Elras lautlos und zog ihn um eine Ecke. Als Strafe für dessen Vergehen brach er dem Bengel einen Finger… und merkte erst dann, dass seine Tat nicht unentdeckt blieb. Link und Theor hatten ihn gesehen. Ohne ein weiteres Wort verlauten zu lassen, ging er.
Aus Frust schnappte er sich eine der Bediensteten und Vergewaltigte diese, viele der Frauen des Schlosses waren ihm so schon zum Opfer gefallen.
Kurz nachdem er seinen Spaß gehabt hatte, wurde er auch schon zu Leonora gerufen, noch immer vor Wut schäumend begab er sich zu dem Weibsbild.
In einem hitzigen Wortgefecht, welches kälter nicht hätte sein können, drohten sich die beiden Wiedersache am Ende mit dem Tod.
Selbst am nächsten Morgen war sein Zorn noch nicht abgeklungen und so ließ er diesen an den Kindern des Königs, beim Training aus.
Der Tag verstrich und des Abends freute er sich auf etwas Ruhe, doch erfüllte ihn ein gewisses Unbehagen, irgendetwas stimmte nicht… mit schnellen Schritten begab er sich in die Gemächer von Link und fand dort den Jungen zusammen mit einer Leiche vor. Link beschwörte, dass er nicht wisse, woher diese Leiche käme und wer sich sonst noch in seinen Gemächern Zutritt verschafft haben könnte. Es musste schnell gehandelt werden. Ganondorf schickte Link aus seinen Gemächern, er würde dafür Sorge tragen, dass die Leiche unentdeckt verschwinden würde. Dies tat er, indem er sie einfach schulterte und mit ihr durch den kurzen Gang zu seinem Gemach ging. Es war spät und kaum jemand war zu dieser Zeit noch unterwegs, andernfalls hätte dieser Plan niemals funktioniert. In eben seinen Gemächern versteckte er auch die Leiche, denn niemand wagte es dort hinein, wusste man doch ob der Konsequenzen.
Jedoch konnte er sich nicht mehr lange auf das eigentliche Problem konzentrieren, denn vom Hofe hörte er eine seltsam laute Unterhaltung von zwei Wachen. Es ging wohl um eine Gefangene. So begab er sich erst einmal in den Hof, denn seine Neugierde war geweckt und er begann die Wachen zu befragen, welche ihm jedoch keine vernünftige Auskunft geben konnten.
Da er der General war, nahm er sich einfach das Recht und begab sich in jenen Kerker, zu welchen nur der König von Ikana und die Morgensternwachen Zutritt hatten. Wen er dort entdeckte, nun… es brachte ihn zum Staunen. Es war die Prinzessin von Hyrule, Zelda höchstpersönlich.
Wäre sie nur ein wenig älter gewesen, Ganondorf hätte sich auf der Stelle an ihr vergriffen.
Kurzerhand verließ er wieder den Kerker, ohne das die Prinzessin auch nur seiner wahr geworden ist.
Zurück in seinen Gemächern zerbrach er sich wieder seinen Kopf über der Leiche. Was nur sollte er mit ihr anstellen? Vor allem, wer war Schuld an diesem Mord? Das dieser eigentlich Link gelten sollte war unbestreitbar und es gab für Ganondorf nur eine Person welche in Frage kam, Leonora!
Genau zu dieser Person begab er sich.
Er hämmerte an ihre Tür und man wollte ihn schon abweisen, doch er drängte sich durch die Tür, welche von einem Diener geöffnet wurde. Sogleich verlange er eine Erklärung von Leonora, was diese mit Link vor hätte, doch die Frau sah keinen Grund ihre Pläne mit dem General zu teilen.
Er erzählte der Königin von der Leiche in seinen Gemächern und drohte ihr damit, dass sie den Platz der Leiche einnehmen würde, wenn sie ihre Pläne weiter verfolgen würde.
Doch Leonora tat so, als würde sie nichts wissen und schob alle Schuld von sich, Ganodorf glaubte ihr kein Wort. Mit einem kleinen Trick kam er der Königen nahe und griff sie am Hals und drückte sie gegen die Wand und kurz darauf hielt er ihr sein Schwert an die Kehle.
„Ich glaube dir nicht, dass du nichts mit der Leiche zu tun hast wenn du deine Pläne weiterverfolgst, dann werde ich dir nicht nur mit der Klinge drohen. Deinen Kopf nehme ich mir dann als Trophäe und hänge sie mir dann an die Wand.“
Daraufhin verließ er ihre Gemächer und begab sich zurück zu seinem, wo er erst einmal seiner Wut freien Lauf ließ.
Der nächste Morgen sollte mit einem Blick auf den Leichnam beginnen, noch immer hatte er keine Zeit gefunden sich um diesen zu kümmern. Doch hatten erneut andere Angelegenheiten Vorrang. So musste er nachschauen, wie es Link ging, doch fand er diesem nicht in seinem Zimmer auf. Noch gab es keinen Grund zur Sorge, doch als er ihn nicht beim Trainingsplatz antraf, wurde er langsam wütend. Seiner Wut sollte eine Magd erliegen, welche sich schuldig verhielt, aber nur etwas zu essen gestohlen hatte. Auch sie nahm er, ungezügelt… gewalttätig.
Nachdem er sein Verlangen gestillt hatte, war seine Wut wie verfolgen und er machte sich auf zu Leonora, welche sich laut ein paar Wachen in den Gemächern von Agahnim aufhielt.
Die Frau lief ihm fast in die Arme und schrie irgendwas von Feuer, was er ihr erst nicht glauben wollte, da er annahm, dass sie ihm nur aus dem Weg gehen wollte.
Mit der Unterstützung einiger Bediensteter war das Feuer schnell gelöscht und er hatte endlich Zeit die Frau, welche er für das Verschwinden von Link verantwortlich machte, zur Rede zu stellen.
Doch war Leonora erneut nicht bereit sich mit ihm zu unterhalten und so blieb ihn nichts anderes übrig als handgreiflich zu werden. Er drängte sie an die Wand und schnitt ihr mit seinem Messer leicht in den Hals, um ihr zu zeigen wie ernst er es meinte. Doch… weit kam er nicht, jemand schlich sich von hinten an ihn an, es war nur ein kurzer Moment der Ablenkung, welchen Leonora nutzte um sich ihm zu entwinden und einen eisernen Gegenstand vom Boden aufzuheben, welchem sie ihm über den Schädel zog und somit in das Land der Träume beförderte.
Als er erwachte, fand er sich in seinen Gemächern wieder, nackt… neben seinem Bett liegend. Er erinnerte sich noch daran Theor gesehen zu haben, bevor bei ihm die Lichter ausgingen und dass er Leonora wegen Link zur Rede stellen wollte.
Nun stand Theor ganz oben auf seiner Abschussliste und er machte sich auf den Burschen zu suchen. Es dauerte auch nicht lange bis er ihn fand. Wie immer hatte er sich in seinem Gemach verkrochen. Ihm stand deutlich die Wut ins Gesicht geschrieben und er musste sich sehr zusammen reißen Theor nicht etwas schreckliches anzutun.
Es dauerte nicht lange bis er die Informationen hatte, welcher er brauchte. Natürlich ist es Leonora gewesen, welche ihn niedergeschlagen hatte und dafür Sorge trug, dass er in seinem Zimmer erwacht ist.
Sogleich suchte er sie auf und wurde im Garten fündig. In Rage wie er war stürmte auf Leonora zu und stach auf die Frau ein, ja er nagelte sie förmlich an die Wand des Gemäuers, durch die Schulter. Selbst die Bogenschützen welche auf ihn schossen konnten ihn nicht aufhalten.
Genüsslich schlug er auf die Königin ein, immer und immer wieder. Erst der dritte Pfeil im Rücken konnte ihn davon abhalten die Königin umzubringen, seine Rage ebbte ab und er zog sich die Pfeile aus dem Rücken, ohne ein weiteres Wort zu verlieren ließ er die geschundene Königin zurück und begab sich in seine Gemächer. Er ahnte noch nicht welch schreckliche Konsequenzen diese Tat haben würde.
Auf seinen Gemächern wollte er Pläne schmieden doch besann er sich wieder seiner Aufgabe, welche Link war. Nachdem was er nun erlebt hatte und aufgrund der schrecklichen Schmerzen in seinem Rücken, begann er Mitleid für den Jungen zu verspüren. Dennoch wollte er sich von diesen Regungen nicht beirren lassen… musste aber dennoch Link finden.
Nach längerer Überlegung kam er zu dem Schluss, dass er im geheimen Kerker nachschauen sollte, dort schienen Leute gerne zu verschwinden.
Doch leider wurde sein Eindringen in den Kerker bemerkt und nach einer ziemlichen Rauferei mit einer der Morgensternwachen ging er zu Boden und wurde in eine der Zellen gesperrt.
So verharrte er eine Weile in der Zelle und dachte über einen Weg nach, wie er ausbrechen könnte.
Link bedurfte noch immer seines Schutzes und er musste diesen seltsamen Regungen nachgehen, welche er hatte.
Er beschloss mit einem simplen Trick auszubrechen, welcher auch dazu führte, dass eine Wache seine Zelle betrat und er diese überwältigen konnte. Kurhand entwaffnete er die Wache und verließ seine Zelle.
Erwischt wurde er dann in der Wachstube, eigentlich hatte man vorgehabt ihn zu entlassen, jetzt jedoch wurde er weiter eingebuchtet… in den Mienen Ikanas.
Natürlich hatte man ihn wieder so außer Gefecht gesetzt, dass er sein Bewusstsein verloren hatte und als er dieses wieder fand, befand er sich in den Mienen Ikanas… und begann an seiner Loyalität gegenüber Agahnim zu zweifeln. Sollte er es willentlich zugelassen haben, dass er in den Mienen schuften musste, dann würde sich der König Ikanas wünschen sich niemals den Zorn Ganondorfs zugezogen zu haben. Er begann zu überlegen was er machen sollte, zurück in das Schloss wollte er nicht mehr, das würde nur in einem kurzen, blutigen Vergnügen enden, alles was ihm blieb… war Link. Doch zuvor musste er aus dieser Miene herauskommen. Seine Verletzung jedoch machte ihm einen Strich durch die Rechnung, jedenfalls die schnelle Rechnung. Jedoch sollte dieser eine unverhoffte Komponente beigesteuert werden, Bravon, ein Soldat welchen er einst ausgebildet hatte, schmorte wie er hier in den Mienen.
Es dauerte Tage bis er die Gelegenheit hatte sich mit Bravon zu unterhalten. Dieser erzählte ihm seine Geschichte wie er in die Mienen gekommen war, dass er er nur zu falschen Zeit am falschen Ort gewesen sei und… man ihm die Schuld für etwas in die Schuhe geschoben hatte.
Erneut regte sich Mitleid in Ganondorf, stärker als jenes welches er für Link empfunden hatte. Ihm war nun klar, dass er Bravon ebenfalls zur Flucht verhelfen musste.
Auch wenn es ihm noch so schwer fiel, er musste sich dabei auch eingestehen, dass er nicht alleine fliehen konnte und auf die Hilfe von Bravon angewiesen war. Gleich in der nächsten Nacht trafen sie sich wieder um Pläne zu schmieden und in dieser Nacht sollte er eine weitere, schicksalhafte Begegnung haben. Eine Frau schien ihn und Bravon belauscht zu haben und er machte sich auf dieser zu folgen, als sie von ihm weg rannte.
Sie war schnell, aber nicht schnell genug und der Hunger des Königs der Gerudo konnte schon lange nicht mehr gestillt werden. Er drückte die Frau an die Wand, aber sie hatte keine Angst vor ihm. Er verschleppte sie in einen Gang und vergnügte sich mit ihr, wobei sich die Frau nicht wehrte, was Ganondorf nur immer weiter verwunderte. All das hatte seinen Sinn und Zweck, wie er kurz darauf erfahren sollte. Sie testete ihn… je mehr sie ihn verführte, ablenkte… desto mehr ergründete sie ihn, um ihn in einem anschließenden Kampf auf die letzte Probe zu stellen.
Allem Anschein nach hatte sich Ganondorf zu ihrer Zufriedenheit in ALLEN Disziplinen gut geschlagen und sie entwand sich jedem seiner Griffe. Sie gab auch Preis, dass sie eine ausgebildete Kämpferin sei und das sie hier sei um ihm beim Ausbruch zu helfen.
Er nahm ihre Hilfe an, alleine deswegen weil sie die erste Frau war, welche es geschafft hatte ihn zu faszinieren. Sie stellte sich ihm als Harmoyn vor und meinte es sei bald Zeit zu handeln.
In der nächsten Nacht trafen sie sich wieder… doch zu seinem Bedauern nur um sich erst einmal zu unterhalten. Harmoyn offenbarte ihm, dass es in einem fernen Winkel des Landes jemanden gab, der sehr interessiert an ihm war und diese Person wollte, dass sie ihm bei der Flucht half, doch sein seine Absichten keine Guten. Zudem wolle Harmoyn nicht, dass sich diese Person und Ganondorf treffen, obgleich sie für diese Person arbeiten würde.
Sie zeigte auch dem König der Gerudo, wo sie Waffen in den Mienen versteckt hatte, mit Hilfe von zwei seltsamen Steinen. Anscheinend war die Zeit für den Ausbruch gekommen.
Beide Steine schienen hoch magisch zu sein… und einer hatte eindeutig die Kraft eines Erdzaubers in sich gebunden, der es vermochte Stein und Erde zu bewegen. Mit seiner Hilfe gruben sie sich langsam aus der Miene heraus.
Ihre Flucht wurde jedoch bemerkt, dennoch schafften sie es, dadurch das sie sich auftrennten, zu fliehen. Nun war Ganondorf wieder einmal mit Harmoyn alleine, in einer Höhle, wo sie Schutz vor der Kälte suchten. Erneut verkehrten die beiden miteinander, aber dieses Mal nach den Spielregeln von Harmoyn, sanften Regeln, welche langsam zu einem Umdenken bei Ganondorf führten.
Dennoch war er sauer das er nicht bekam was er wollte und so am nächsten Tag alles andere als gut gelaunt, trotz des Hasen welchen Harmoyn erlegt hatte. Eine weitere Überraschung des Tages sollte sein, dass die Frau plötzlich eine Rüstung hatte, welche sie hier wohl ganz in der Nähe versteckt hatte.
Ihr Weg führte sie anschließend zum Waldrand, keinen von Ihnen hielt noch etwas in Ikana und dort sollten sie auch Bravon wiedertreffen, welcher in einem Baum hing.
Schnell eilte Ganondorf dem armen Kerl zur Hilfe und zusammen mit der jungen Kriegerin schlug er so einige Ranken nieder. Ihr Tun blieb jedoch nicht unbemerkt, eine junge Frau nährte sich ihnen, die ihnen ihre Hilfe anbot und sich anscheinend der momentanen Gefahr nicht bewusst war. Sie hielten das junge Ding an zu fliehen so lange sie noch dazu im Stande war, doch tat sie es nicht.
In der Zwischenzeit, während sie sich noch irgendwie mit der Frau unterhielten, schafften sie auch Bravon aus den Ranken zu befreien und abzuhauen, wobei ihnen die junge Frau folgte.
Sie bat die drei Weggefährten um Hilfe, doch wollte Ganondorf ihr nicht helfen, ganz im Gegensatz zu Harmoyn, welche sich sofort die Sorgen der Fremden anhörte. Diese wollte sie anscheinend begleiten, nur ein Stück, bis sie den Ort fand an welchen sie gehörte. Als Ganondorf gerade seine Einwände kund tun wollte, fiel ihm erneut Harmoyn ins Wort und erlaubte es der Fremden sie zu begleiten. Die Antwort auf die Frage, welchen Ort sie jedoch suchte, verwunderte alle drei anderen. Sie wollte in das Reich der Toten und der Grund war recht simpel… sie war ein Geist und sollte längst kein Teil dieser Welt mehr sein.
Nach einem kleinen Plausch darüber wie der Geist, welcher sich als Synola vorstellte, ihr Ableben gefunden hatte, brachen die vier nun gemeinsam auf.
Als es dunkel wurde, fanden sie schließlich eine Lichtung, auf welcher Ganondorf befahl, dass sie hier rasten würden und die Nachtwache komplett an Synola fallen solle, welche keine Einwände hatte und gegen die Gesellschaft von Bravon schien sie ebenfalls keine Einwände zu haben.
Am nächsten Morgen setzten sie ihren Weg fort.
Noch immer war es ihr Ziel den Wald hinter sich zu lassen bis Synola die Gruppe darauf aufmerksam machte, dass sie doch für einen Marsch durch den Wald mehr als schlecht ausgerüstet waren. Zum Glück wusste sie von einem alten Schmugglerlager in der Nähe.
Auf dem Weg dorthin gab es einen kleinen Plausch darüber, warum das Geistermädchen noch in dieser Welt verweilte, doch eine Antwort fand man nicht.
Nach einer kleinen, etwas längeren Wanderung, erreichten sie dann auch das Schmugglerversteck, welches gut verborgen hinter ein paar Gebüschen lag. Sofort war die Neugierde eines jeden von ihnen geweckt und als sie die Höhle betraten, folgten sie einem Gang bis zu einer Sackgasse. Dort fanden sie zum Glück auch was sie suchten, warme Kleider und Nahrung… nur um dann gleich im Anschluss in eine Falle zu tappen. Der Gang hinter ihnen stürzte ein.
Für Ganondorf war dies ein deutliches Zeichen, dass hier etwas wichtiges versteckt sein musste.
Der Raum in welchem sie fest steckten, entpuppte sich dann doch als keine Sackgasse und sie fanden einen Weg welchem sie folgen konnten.
Schließlich erreichten sie einen großen, finsteren Raum. Seine Größe konnte an dem Echo des Plätschern von Wasser ausgemalt werden.
Sie schienen in etwa die Mitte des Raumes erreicht zu haben, da vernahm die Gruppe schwere Schritte in der Ferne und der Schein einer Fackel erleuchtete einen Gang am anderen Ende des Raumes. Die Gruppe versteckte sich hinter riesigen, Stalagmiten und wartete darauf, dass die anderen näher kamen. Die Fremden leuchteten in die Höhle, doch die Schatten des Gesteins verdeckte die Gruppe von Ganondorf.
Dem Gespräch der in etwa 5 Gestalten nach zu folgen, waren sie auf der Suche nach ihnen.
Sie warteten… bis die Suchenden verschwunden waren und schlichen weiter ihres Weges, mit der Gewissheit, dass es einen Ausgang aus der Höhle geben musste.
Doch so einfach schien es nicht zu werden, sie kamen bei einem Raum an, welcher den einzigen Weg welchen sie hatten kreuzte und es waren Stimmen zu hören.
Kurz hatten sie die Chance ein Gespräch zu belauschen, bei welchem es um eine Kette ging und dann ergriffen sie auch schon die Initiative. Sie stürmten den Raum und einige Banditen ergriffen sofort die Flucht. Ganondorf und der Boss der Banditen standen sich gegenüber und kreuzten die Klingen.
Indessen waren Bravon und Harmoyn damit beschäftigt sich um die anderen Banditen zu kümmern und einer von diesen Kriminellen wagte es sogar Synola anzugreifen, was nur darin endete, dass dieser panisch das Weite suchte nachdem sein Angriff ins Leere ging.
Am Ende sollte Ganondorf als Sieger aus diesem Kampf hervorgehen, er hatte seinen Gegner am Hals gepackt und gegen die Wand gedrückt. Nun galt es herauszufinden was es mit dieser Kette auf sich hatte. Alles in allem schien sie magisch zu sein, doch welcher Zauber ihr inne lag, dass wusste der Bandit nicht, welcher kurzerhand auf Rat Harmoyns als Gefangener genommen wurde. Man brauchte ja jemanden der sie durch die Höhlen führen konnte.
Mit etwas Überredungskunst gelang es ihnen dann auch, dass der Bandit tat was man von ihm wollte und so führte er sie sicher aus der Höhle heraus.
Ihr Weg führte sie nun weiter an einer toten Dekuranha vorbei und… an Horrorkids, welche finster lachend in den Bäumen hockten. Diese hetzten ihre Marionetten der Gruppe hinter her.
Eine von ihnen wurde von Ganondorf zerstört, sodass sich die ganze Gruppe den Zorn der Kinder zugezogen hatte. Sie brauchten nun ganz dringend einen sicheren Ort und auf Anraten des Gauners begaben sie sich zu einer Lichtung, in paar Kilometern Entfernung.
Wie durch ein Wunder sollten sie diese mehr oder weniger heile erreichen.
Die Lage schien hier halbwegs sicher zu sein und deswegen beschloss die Gruppe hier ihr Lager für die Nacht aufzuschlagen, auch wenn der Gauner am liebsten sofort das Weite gesucht hätte.
Die erste Wache übernahm Harmoyn, welche ein sehr angenehmes Gespräch mit Synola führte. Die zweite Wache… Ganondorf. Die beiden wechselten kein Wort.
Nach Anbruch der Dämmerung brach die Gruppe und kam dabei nicht sehr weit. Schon am Rande der Lichtung hielten sie an. Irgendetwas hatte hier einige Bäume zu Fall gebracht.
Ihr Weg führte an der geschlagenen Schneise entlang, bis zu einem sehr ramponierten Dekubaum.
Synola rannte vor in das Innere des Baumes und ein lauter Schrei erfüllte den Wald, denn sie hatte Blut entdeckt, viel Blut.
Sie suchten nach Spuren eines Kampfes und wurden sehr schnell fündig. Einige Trümmer wiesen auf einen Golem hin, welcher wohl nun nicht mehr in Takt sein dürfte. Zudem gab es große Schäden am Baum, einmal von dem Blut abgesehen.
Wie es schien besaß Synola einen immensen Wissensschatz was die Vergangenheit betraf, wusste sie doch von den Bäumen und den Golems… und sie hatte in einem Krieg gedient, so langsam empfand sie Ganondorf nicht mehr als Last.
Langsam schritten sie voran und sie merkten erst nicht, wie eine gigantische Kreatur sie verfolgte. Erst als der Geifer der Kreatur aus den Bäumen auf sie heruntertropfte wurden sie sich ihrer Lage bewusst. Sie waren einem Ghoma in die Falle gelaufen.
Sie setzten zur Flucht an und liefen um ihr Leben und sei dass nicht schon genug gewesen, so waren sie wieder in einem Gebiet, wo es diese aufdringlichen Ranken gab! Genau in dem Moment wo sie diese Dinger bemerkten, wurde der Gauner geschnappt und von dem Ghoma durchbohrt. Der Gauner war binnen von Sekunden Spinnenfutter.
Unermüdlich rannten sie weiter, bis sie eine magische Grenze passierten. Keiner von ihnen ahnte, dass sie in dem Moment den verfluchten Teil des Waldes hinter sich gelassen und Ikana.
Beim Rennen sahen sie noch, als sie über die Schulter blickten, dass die Spinnen teilweise in Flammen aufgingen.
In einem größeren Abstand zur Grenze schlugen sie ihr Nachtlager auf.
Am nächsten Morgen hörten sie wieder das Lachen von Kindern, doch waren es dieses Mal Kokiri. Freundliche und verspielte Waldgeister. Sie folgten dem Lachen und erreichten ein Kokiridorf, wo sie hofften ihre Vorräte aufstocken zu können. Als sie sich etwas mit den Kindern des Waldes unterhielten erfuhren sie auch von weiteren Reisenden, welche wohl teils schwer verletzt zu sein schienen. Sofort wollte Synola helfen, immerhin war sie Heilerin und so geleitete man die Gruppe zu dem Arzt Jolik.
Was… oder besser wen Ganondorf dort sah, damit hätte er niemals gewagt zu rechnen. Link und Zelda. Hätte ihn dieser dämliche Arzt nicht überrumpelt, dann … vermutlich hätte er weiter wie geschockt in der Tür gestanden. Die ganze Zeit über hatte Ganondorf gehofft, dass er Link nicht treffen würde.
Er musste den Kindern helfen, es war viel zu gefährlich für die beiden hier alleine im Wald.
Sie beschlossen nach den Kindern zu suchen, doch waren diese längst geflohen, fort von dem Arzt und ihre Spuren verschwanden ebenfalls im Nichts, als hätten sie Flügel bekommen und sein davongeflogen. Es blieb ihnen nur sich zu überlegen wo das nächste Ziel der Kinder liegen könnte, um sie dort abzufangen. Ihr Ziel würde vermutlich das Schloss Hyrule sein, also mussten sie sich nur Richtung Westen begeben.
Stunde um Stunde verging, doch schienen sie den Kindern nicht näher zu kommen. Die Sorge um die Kinder wuchs, doch was sollten sie tun? Harmoyn hatte den Vorschlag sich zum Hauptposten der hylianischen Armee in Phirone zu begeben, die Prinzessin würde gewiss bei einer Festungen vorbeischauen um dann Geleitschutz zu erhalten. Das jedoch war nicht im Sinne von Synola, die Kinder brauchten immerhin jetzt ihre Hilfe.
Langsam zerbrach sich Ganondorf seinen Kopf ob es das alles wert sei… war Mitleid es wert sich um jemanden zu kümmern? Sollte er aus Rache handeln und Ikana den Erdboden gleich machen? Nein… er würde sich um Link kümmern und ihn mir in sein Reich nehmen, um die Geheimnisse zu ergründen welche den Jungen umgaben. Der Wald schien seine Sinne zu schärfen und so wurde er empfindlicher für alles mögliche und Link… wirkte anders auf ihn, dass musste ergründen und sei es auch teilweise deswegen um Agahnim eine auszuwischen, denn immerhin hatte er nur Link unter den Schutz von jemanden gestellt, also musste er wichtig sein!




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